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"August: Osage County. Eine Familie" von Tracy Letts, Schauspiel Stuttgart

Premiere: Samstag, 7. Februar 2015, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

August, schwüle Sommerhitze, ein ehemals stattlicher Landsitz im Mittleren Westen der USA: Beverly Weston, früher Schriftsteller und Hochschullehrer, jetzt Vollzeitalkoholiker, ist spurlos verschwunden. Seine Frau Violet bleibt alleine zurück – mit ihrer Krebserkrankung, ihrer Tablettensucht und mit der Haushaltshilfe Johnna, die der alte Weston kurz vor seinem Verschwinden ins Haus geholt hat.

 

Um der Mutter beizustehen, reist der Familienclan an: Schwester, Töchter, Schwiegersöhne, Enkelkind. Doch Violet sorgt sich weniger um ihren abwesenden Ehemann als um ihre Rolle als Familienoberhaupt. So wird das Zusammentreffen zum Schlachtfeld familiärer Konflikte, auf dem sich Violet bösartig und brillant in Szene setzt.

 

Mit August: Osage County (auf deutsch: Eine Familie) hat Tracy Letts ein tragikomisches Familienepos geschrieben, das die Erzähltradition amerikanischer Dramatik mit dem beißenden Humor der schwarzen Komödie verbindet: ein Ensemblestück über eine Gesellschaft, die sich belügt, bekriegt, betäubt, um der eigenen Ohnmacht nicht ins Gesicht sehen zu müssen.

 

Für das in Chicago uraufgeführte Stück August: Osage County erhielt der 1965 in Oklahoma geborene Tracy Letts den Pulitzer-Preis und den Tony Award. 2013 wurde das Theaterstück in Hollywood verfilmt.

 

Regie: Stefan Kimmig,

Bühne: Oliver Helf,

Kostüme: Johanna Pfau,

Musik: Michael Verhovec,

Dramaturgie: Bernd Isele

 

Mit: Sandra Gerling, Horst Kotterba, Robert Kuchenbuch, Svenja Liesau, Marietta Meguid, Astrid Meyerfeldt, Rahel Ohm, Sebastian Röhrle, Elmar Roloff, Anja Schneider, Michael Stiller, Birgit Unterweger

 

Weitere Vorstellungstermine: Dienstag, 10. Februar und Freitag, 27. Februar

 

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