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DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN von Irmgard Keun in Mainz

Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen.

Im Staatstheater, Premiere am 7. November 2006 um 20 Uhr, Orchestersaal.

„Es ist gut, dass ich unglücklich bin, denn wenn man glücklich ist, kommt man nicht weiter“, vertraut Doris, das "kunstseidene Mädchen" ihrem Tagebuch an.

Sie hat genug vom langweiligen Leben als Sekretärin in der Provinz. Sie möchte ein Star werden, ein „Glanz“ sein. Mit geklautem Pelz und ohne Geld stürzt sich die 18jährige in das Abenteuer Großstadt. Wie im Rausch erlebt sie die mondäne Welt der Bars und Nachtclubs. Sie träumt von einer ruhmreichen Karriere als Schauspielerin und lässt sich, fasziniert von Glanz und Glamour, von der Welt der High Society, auf Affären mit verschiedenen Männern ein.

Lebenshungrig kämpft Doris um ihr Glück und zweifelt nicht daran, dass ihre Träume eines Tages wahr werden.

 

Irmgard Keun (1905 -1982) war Schauspielerin und seit der Veröffentlichung ihrer ersten Romane „Gigli, eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ Anfang der 30er Jahre eine erfolgreiche Schriftstellerin. 1933 wurden ihre Bücher von den Nazis als „Asphaltliteratur“ verboten. 1936 ging Keun ins Exil, reiste mit Joseph Roth durch Europa. Nach der Trennung von Roth stand sie 1940 kurz vor der Verhaftung und ging dann mit einem illegalen Pass zurück nach Deutschland. Am 5. Mai 1982 starb Irmgard Keun in Köln.

 

Inszenierung: Christian Schürmann

Mit: Tatjana Kästel

 

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