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Deutschsprachige Erstaufführung: "iPLAY", Drama-App für Theater (Supermarkt und Alltag) von Bernhard Studlar, Tiroler Landestheater Innsbruck

PREMIERE am Freitag, 15. November 2013, 20.00 Uhr, [K2. -----

iPlay ist kein Theaterstück. Es sind 100 Applikationen für das Leben. Kein Drama, keine Figuren, kein durchgängiges Thema. Da ist erst einmal Text. Sonst nichts. Alles eine große, weite Sprachfläche. Aufgespannt zwischen Assoziationen, Erinnerungen, Fragmenten von Geschichten. Die existenziellen Monologe sind mit ironischem Humor, Weltkritik, intimen Gefühlen von Unsicherheit und Sehnsucht nach Identifikation gespickt.

Es gibt nur ein sprechendes „Ich“, das sich in hundert Variationen als immer wieder Andere(r) konstituiert. Ein „Ich“, das für das Pochen eines jeden Herzschlags steht und sich in jeder Sekunde neu in Beziehung setzt zum Beat der Welt. Eine Welt, in der man alles googeln und wikipedieren kann. iStay in iPlay. Schneller ist immer besser. „Die Gesellschaft beschleunigt und füllt einen mit Wünschen ab.

 

Aber was war als allererstes in mir?“ Ein „Ich“ auf dem Weg – das denkbar Schwierigste überhaupt herauszufinden, nämlich eine Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ Die Lösung findet sich möglicherweise auf www.krise.com/spiegelbild. Letztendlich sind wir bestenfalls eine Fußnote in der

Geschichte und unsere Gedanken – tanzende Affen. iPlay ist eine Einladung an einen oder hundert Spieler, sich vorsatzlos dem freien Spiel zu überlassen.

 

Der gebürtige Wiener Bernhard Studlar hat für seine zahlreichen Stücke bereits mehrere Preise erhalten.

 

Der Text iPlay entstand im Rahmen des Dreiländerprojekts „Generation Icons in (Central) Europe“ und wurde 2012 in Prag uraufgeführt.

 

REGIE

Agnes Mair

AUSSTATTUNG

Salha Fraidl I

 

MIT

Janine Wegener

Helmuth A. Häusler

Kristoffer Nowak

Stefan Riedl

 

WEITERE VORSTELLUNGEN

November: 19. (20.00), 27. (20.00)

Dezember: 4. (20.00), 12. (20.00)

 

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