Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
DIE ILIAS nach dem Epos des Homer im Theater BernDIE ILIAS nach dem Epos des Homer im Theater BernDIE ILIAS nach dem Epos...

DIE ILIAS nach dem Epos des Homer im Theater Bern

Premiere 06. September 2014, 19:30 Uhr, Vidmar 1. -----

Übertragung von Raoul Schrott | Schweizer Erstaufführung der Übersetzung Vor 3000 Jahren wurde die «Ilias», das erste Werk der Weltliteratur, geschrieben. Darin werden 56 Tage im letzten Jahr des Trojanischen Kriegs geschildert: Zweikämpfe und Schlachten, Zweifel und Angst, Trauer und Leid, Willkür und Mut, aber auch Liebe und die Sehnsucht nach einem Ende des Gemetzels.

Das grausame Gesicht des Krieges wird in einer Art und Weise beschrieben, dass man sich fragen muss, ob der Mensch in 3000 Jahren nichts dazugelernt hat. Derzeit finden Kriege und bewaffnete Konflikte weltweit statt, deren Folgen mittelbar und unmittelbar auch in der Schweiz spürbar sind.

 

Das Theaterprojekt wird versuchen, den Geist des Homerischen Epos zu beschwören und stützt sich dabei in einer notwendigerweise radikalen Strichfassung auf die jüngste Übersetzung des Werkes, die 2008 von dem österreichischen Autor Raoul Schrott mit dichterischer Freiheit und Poesie vorgenommen wurde.

 

Volker Hesse, der in der vergangenen Saison Philipp Löhles Uraufführung Wir sind keine Barbaren erfolgreich am Konzert Theater Bern in Szene setzte, eröffnet mit Homers Die Ilias die Schauspiel-Saison am Konzert Theater Bern. Für die erste Schauspiel-Produktion der neuen Spielzeit verwandelt sich die Vidmar 1 erstmalig in eine Raumbühne, in der 7 Schauspieler sowie 15 Statisten mit migrantischem Hintergrund zwischen den Zuschauer agieren.

 

Regie Volker Hesse

Bühne und Kostüme Stephan Mannteuffel

Sounddesign Knut Jensen

Dramaturgie Karla Mäder

 

Schauspieler Jonathan Loosli, Jürg Wisbach, Pascal Goffin, Peter Jecklin, Stéphane Maeder

Schauspielerin Saskia von Winterfeld, , Mona Kloos

 

Weitere Termine

 

Mi, 10. Sep 2014, 19:30

Do, 25. Sep 2014, 19:30

Di, 30. Sep 2014, 19:30

Fr, 17. Okt 2014, 19:30

Di, 11. Nov 2014, 19:30

Fr, 28. Nov 2014, 19:30

Di, 30. Dez 2014, 19:30

Do, 22. Jan 2015, 19:30

Fr, 13. Feb 2015, 19:30

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑