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"Effi Briest" von Theodor Fontane in Potsdam

Dramatisierung: Petra Luisa Meyer.

Premiere 17.11. // 19.30 // NEUES HANS OTTO THEATER.

Eine junge Frau verschwindet ohne Aufsehen. Ihr Tod löst nicht alle Fragen, aber er macht die nach dem Sinn ihrer Existenz hinfällig.

Ein Name bleibt. Der war mal sein Geld wert und ist jetzt nur noch eine Erinnerung an eine gute Zeit: Effi Briest. Der festliche Aufbruch der Siebzehnjährigen ins Leben verspricht Glück. Als das Mädchen den Baron aus der Provinz heiratet, wird es von den treu sorgenden Händen der Eltern den treu sorgenden Händen eines Ehemanns übergeben. Pflichten lernen sich leicht im goldenen Käfig, wo selbst nächtliche Albträume als Luxus der oberen Klassen gelten. Auch sexuelle Lust kommt als unverdientes Geschenk. Zwar nicht vom Ehemann, aber für ein paar Wochen nimmt Effi die schöne Last einer Sünde auf sich und vergisst. Jahre später zahlt sie dafür mit allem, was sie hat: Ehe, Wohlstand, Mutterglück, Leben…
Theodor Fontanes Porträt der jungen und erfolgsverwöhnten, aber im Unglück endenden Effi Briest wurde zu seinem größten literarischen Erfolg und diese ist auch heute noch eine der bewegendsten Frauenfiguren der Weltliteratur. Das Hans Otto Theater stellt den Roman in einer neuen Bearbeitung für das Theater vor.

Mit
Jana Klinge* (Effi Briest)
Sabine Scholze (Frau von Briest)
Roland Kuchenbuch (Herr von Briest)
Philipp Mauritz (Baron von Instetten)
Moritz Führmann (Major von Crampas)
Gisela Leipert (Roswitha)
Günter Rüger* (Ministerialdirektor Wüllersdorf)
Franziska Zehe* (Hulda)

 

 

 

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