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Hessisches Staatstheater Wiesbaden: "Was der Butler sah" von Joe Orton

Premiere: Samstag, 14. Januar 2012, 20.00 Uhr, Wartburg. -----

Seltsam ist das schon, dass Dr. Prentice das Vorstellungsgespräch seiner neuen Sekretärin Geraldine mit einer Leibesvisitation beginnen will. Aber was tut man nicht alles für einen guten Job!

Mitten in diese Szene platzt Mrs. Prentice hinein, die auch in Nöten ist, weil sie bei einem erotischen Abenteuer von einem Hotelboy gefilmt wurde, der sie nun mit den Fotos erpresst.

Als auch noch ein gewisser Dr. Rance auftaucht, um die Psychiatrische Klinik mal genau unter die Lupe zu nehmen, ist der Irrsinn nicht mehr aufzuhalten. Jeder erklärt jeden für verrückt, Türen knallen, Medikamente landen in den falschen Mündern, Schüsse fallen.

 

Was der Butler sah ist eine blendend geschriebene Farce aus bester englische Schule. Über den Autor, der 1967 von seinem Lebensgefährten ermordet wurde, sagte der spätere Literaturnobelpreisträger Harold Pinter: „He was a bloody marvellous writer“. Es inszeniert Caroline Stolz, die ihr Talent für turbulente Komödien zuletzt mit ihrer Inszenierung Der nackte Wahnsinn unter Beweis stellte.

 

Deutsch von René Pollesch

 

Inszenierung Caroline Stolz

Bühne Lorena Díaz Stephens

Kostüme Jan Hendrik Neidert

Musik Frank Rosenberger

Dramaturgie Dagmar Borrmann

 

Mit: Michael Günther Bard (Dr. Prentice), Franziska Werner (Geraldine Barclay), Evelyn M. Faber (Mrs. Prentice), Benjamin Krämer-Jenster (Dr. Rance), Robert Oschmann (Nicholas Beckett), Lars Wellings (Sergeant Match)

 

Weitere Vorstellungen:

Di 17.1. und Do 26.1., jeweils 20.00 Uhr, Wartburg

 

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