"Hiob" nach dem Roman von Joseph Roth - Schauspielhaus Bochum

Premiere: 6. September 2015, 19.00, Kammerspiele. ----- „Hiob“ erzählt die Geschichte einer ostjüdischen Familie, die im ländlichen Galizien beginnt und in Amerika endet. Mendel Singer ist ein einfacher Grundschullehrer und hat mit seiner Frau Deborah zwei Söhne und eine Tochter. Ein viertes Kind wird geboren, der Sohn Menuchim, der ihnen zurückgeblieben erscheint.
19291

Er hat epileptische Anfälle und kann außer „Mama“ kein Wort sprechen. Die Eltern empfinden die Krankheit als Strafe Gottes. Die anderen drei Kinder werden groß und geben ebenfalls Anlass zur Sorge: Jonas will in den Krieg, Schemarjah nach Amerika und Mirjam gibt sich zu viel mit Männern ab. Der Wunderrabbi hatte einst zu Deborah gesagt, Menuchim werde gesund werden, wenn sie nur bei ihm blieben. Dennoch entscheidet Mendel, dass sie ohne ihren Jüngsten nach Amerika gehen, um Mirjam von den Kosaken zu entfernen. In der Fremde merkt Mendel, wie sehr Menuchim und die Heimat ihm fehlen, auch passieren weitere Unglücksfälle. Zuletzt erträgt er das Unglück nicht mehr und fällt von seinem Glauben ab. Joseph Roth lässt jedoch am Schluss Wunder geschehen.

Regie

Lisa Nielebock

Bühne

Oliver Helf

Kostüme

Ute Lindenberg

Musik

Thomas Osterhoff

Dramaturgie

Kekke Schmidt

Besetzung

Mendel Singer

Michael Schütz

Deborah

Irene Kugler

Menuchim

Jana Schulz

Mirjam

Xenia Snagowski

Schemarjah / Groschel

Florian Lange

Jonas / Kosak / Mac / Skowronnek

Damir Avdic

Doktor / Kapturak / Bauer / Psychiater / Menkes

Klaus Weiss

So 13.09.2015

17:00, Kammerspiele

So 27.09.2015

19:00, Kammerspiele

Sa 03.10.2015

19:00, Kammerspiele

Weitere Artikel