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Hommage an Jürg Federspiel im Theater Chur

So, 1. April, 11 Uhr in der Café-Bar.

 

Der in Davos aufgewachsene Schriftsteller und Journalist Jürg Federspiel verstarb am 11. Januar am Rhein bei Basel. «Typischer Graubündner. Eigentlich siehst Du aus wie ein Terrorist. Guter Kopf, markanter Grind – aber etwas stimmt nicht.

Ein richtiger Bündner.» So hat der Maler Varlin den Dichter Federspiel

beschrieben, diesen Schweizer Kosmopoliten, der in München, Paris, Zürich, New

York und Basel lebte und arbeitete. Mit «Die Ballade von Typhoid Mary», dem

Roman über Anna Maria Caduff, dem «Todesengel von New York», hat Federspiel

einer Bündnerin ein literarisches Denkmal geschaffen. Frühe Werke wie

«Orangen und Tode», «Massaker im Mond» oder «Museum des Hasses» waren

Meisterstücke des jungen Schriftstellers, der anfangs der sechziger Jahre mit

Autoren wie Peter Bichsel und Otto F. Walther ein neues Kapitel der Schweizer

Literatur eröffnete. Mit «Geografie der Lust» erschien 1989 sein letzter grosser

Roman. Bis 2001 veröffentlichte Federspiel weitere Erzählungen und

Gedichtbände.

 

In Chur hat die Konzertreihe ö! mit der Sprechoper «Killroy» und Kompositionen

zum Gedichtband «Im Innern der Erde wütet das Nichts» Werke von Jürg

Federspiel einem grösseren Publikum vorgestellt. Gemeinsam mit der Werkstatt

veranstaltet das Theater Chur eine Hommage an Jürg Federspiel. Es liest der

Schauspieler Jaap Achterberg, die Zwischentöne stammen von David Sontòn-

Caflisch.

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