Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Hypertroja Wonderland - Performance von Felix Kracke und Marcel Kohl im Theaterhaus Jena Hypertroja Wonderland - Performance von Felix Kracke und Marcel Kohl im...Hypertroja Wonderland -...

Hypertroja Wonderland - Performance von Felix Kracke und Marcel Kohl im Theaterhaus Jena

Premiere: Donnerstag, 5. April, 20 Uhr, Hauptbühne. -----

Eins oder Null. HYPERTROJA WONDERLAND ist online. Der Kampf um Troja wiederholt sich Hier und Jetzt. Was damals das Trojanische Pferd war, ist heute der Bundestrojaner.

Autor Felix Kracke und Regisseur Marcel Kohl entwickeln eine Performance über die fortschreitende Metamorphose des menschlichen Lebens im Digitalen: der Trojanische Krieg als Jagd durchs rastlose Zeitalter digitaler Bedürfnisbefriedigung. Damals wie heute lieben, hassen und töten die Protagonisten.

 

Es ist ein moderner Mythos – das moderne Leben verändert sich, verlagert sich Schritt für Schritt in virtuelle Welten. HYPERTROJA WONDERLAND ist er sicherste Server der Welt verspricht, was die Realität verloren hat: Lebensraum, unbegrenzte Möglichkeiten, die Aussicht auf Wahrhaftigkeit. Das Leben im CyberSpace ist leichter, schöner, besser, heißt es. Doch so einfach es ist es sich in einer virtuellen Umgebung neu zu erfinden, so einfach ist es auch diese Räume und Identitäten zu zerstören. Doch wie das historische Pendant, das alte Troja, fällt auch HYPERTROJA WONDERLAND. Kassandras Schreie, ihre Warnungen verhallen ungehört..

 

Eine Performance über die fortschreitende Metamorphose des menschlichen Lebens ins Digitale: der Kommunikation, des Entertainments, der Waren-, Geld- und Gefühlsströme. Die Performance folgt dabei der Struktur des Trojanischen Krieges von Helenas Flucht aus Sparta bis zur List der Griechen und ihrem unberechtigten Zugriff auf Troja durch eine gefälschte Identität.

 

HYPERTROJA WONDERLAND wurde im Rahmen des Projekts virtual stages against violence entwickelt. Die Umsetzung der Performance entstand in Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus Jena, der Musik und Kunst Schule Jena, Bewegungsküche e.V. und dem Thüringer Volkshochschulverband, e.V.

 

Mit: Nathalie Gaessner, Paul Helfrich, Emma Kämpfe, Anne Kilischekow, Kai Meyer, Karolin Seuffert, Pia Reimann, Nina Naomi Rohrberg, Sebastian Thiers und Holger Uthe

 

Live-Musik: Friedrich Busch, Daniel Cebullar, Sascha Dobschall, Martin Streicher, Cornelius Wagner (Carpe Noctem)

 

Tanz/ Rapgesang: Jenny Straube, Alexandra Marquardt, Alex Bernhardt, Juliane Steenbeek, Tjafle Flade, Suka Horn (Bewegungsküche)

 

Regie: Marcel Kohl

Text: Felix Kracke

Choreografie: Amira Shemeis

Bühne: Mario Müller

Kostüm: Leonie Reese

Musik: Friedrich Busch (Carpe Noctem)

 

Die nächsten Vorstellungen: 6./ 7. Aopril, 20 Uhr sowie 22. Mai, 11 Uhr und 23. Mai, 18 Uhr

 

Der Eintritt ist frei, es empfiehlt sich, trotzdem Karten reservieren zu lassen, weil die Platzkapazität begrenzt ist.

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission über die Förderrichtlinie daphne finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑