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LEIDENSCHAFTEN Ballettabend mit “Infantin und Narr”, “Boléro” und “Carmen-Suite” von Winfried Schneider im Staatstheater Cottbus

Premiere 30. April 2010, Kammerbühne (Wernerstr. 60)

 

Knisternde Erotik und ungezügeltes Begehren – diese „Leidenschaften“ sind Thema des gleichnamigen dreiteiligen Ballettabends von Winfried Schneider. Den Abend eröffnet die Choreographie „Infantin und Narr“ frei nach dem Kunstmärchen von Oscar Wilde.

Das Ballett des Staatstheaters tanzt nach einer Musik von Rodion Schtschedrin. Ein Narr verliebt sich Hals über Kopf in die spanische Prinzessin, der er als Spielzeug geschenkt wurde. Die junge Infantin genießt zunächst seine Aufmerksamkeit, erniedrigt ihn jedoch bald vor ihren Gespielinnen. In einem Anflug leidenschaftlichen Aufbegehrens tötet der Narr seine schöne Herrin.

 

Im zweiten Teil folgt eine Choreographie zu Ravels „Bolero“ – eine Musik der Verführung, in der sich idealisierte Liebe und enttäuschte Leidenschaft vereinen.

 

Schtschedrins „Carmen-Suite“ ist die Geschichte einer selbstbestimmten jungen Frau, die in den Sog auflodernder Emotionen gerät. In ihr erzählt Choreograph Winfried Schneider, der in der vergangenen Spielzeit bei dem erfolgreichen Musical „Anything Goes“ Regie und Choreographie übernahm, die Geschichte großer Gefühle, wilden Stolzes und tiefer Verletzlichkeit.

 

Musik von Rodion Schtschedrin und Maurice Ravel

 

Nächste Vorstellungen:

Freitag, 14. Mai 2010, 19.30 Uhr; Sonntag, 30. Mai 2010, 16.00 Uhr

 

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