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Schauspiel Hannover beteiligt sich an "Weltweiter Lesung für Pressefreiheit"

Montag, 10. Dezember 2018, 19:00 Uhr, Cumberland, Eintritt frei

Anlässlich des 70. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2018, hat das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) zu weltweiten Lesungen in Gedenken an den getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi aufgerufen. Auch das Schauspiel Hannover beteiligt sich an diesem Tag mit einer Lesung um 19:00 Uhr in Cumberland. Es lesen u. a. Rania Mleihi (Dramaturgin Schauspiel Hannover), Christina Végh (Kestnergesellschaft) und Ulrika Engler (Landeszentrale für politische Bildung) Texte von Jamal Khashoggi und Ján Kuciak. Der Eintritt ist frei, Zählkarten gibt es an den Kassen der Staatstheater.

 

In dem von zahlreichen Literaturnobelpreisträger*innen, wie Elfriede Jelinek, Herta Müller und Margaret Atwood unterzeichneten Aufruf für die weltweite Lesung, wird »die vollständige und transparente Aufklärung des Falls« gefordert. Die Ermordung Khashoggis sei der Höhepunkt einer Reihe von unaufgeklärten Morden an Journalist*innen in den letzten Jahren, wie auch andere Beispiele, etwa aus Mexiko oder Malta zeigten.

Die Initiatior*innen und Unterzeichner*innen weisen darauf hin, dass die Presse- und Meinungsfreiheit überall bedroht ist. Vor diesem Hintergrund sollen die Texte Khashoggis sowie Texte anderer ermordeter oder verfolgter Journalist*innen gelesen werden.

Montag, 10. Dezember, 19:00 Uhr, Cumberland, Eintritt frei
Zählkarten an den Kassen der Staatstheater

 

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