Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Sergi Belbels Stück „Nach dem Regen“ auf der Dachterrasse der Bühne am Park in GeraSergi Belbels Stück „Nach dem Regen“ auf der Dachterrasse der Bühne am Park...Sergi Belbels Stück...

Sergi Belbels Stück „Nach dem Regen“ auf der Dachterrasse der Bühne am Park in Gera

Premiere am 23. Mai 20 Uhr

 

Zum Sommertheater lädt Theater&Philharmonie Thüringen auf die Dachterrasse der Bühne am Park in Gera ein. Aufgeführt wird Sergi Belbels Stück „Nach dem Regen“, das auch auf einer Dachterrasse spielt.

Dort treffen sich Angestellte aus verschiedenen Etagen des Hochhauses eines Finanzimperiums, um das strikte Rauchverbot im Inneren des Gebäudes zu umgehen. Karrierebesessene Sekretärinnen und eine unberechenbare Exekutivdirektorin treffen auf ihre männlichen Gegen- und Mitspieler. Sie trotzen der Gefahr erwischt zu werden, alle brauchen und benutzen sie die Zigarettenpausen um durchzuatmen, um neue Pläne zu schmieden, sich in einer auch von Gewalt geprägten Zeit auf ihre Weise durchzubringen, mitzuspielen und an den Spielregeln mitzuschreiben. Es eröffnet sich ein Mikrokosmos von Unsicherheit, Leere, Hass und Liebessehnsucht dieser acht Menschen, die auf kleinem Raum mit sich selbst und den leidenschaftlichen Geheimnissen ihrer Mitmenschen konfrontiert werden. Nach zwei Jahren Trockenheit setzt endlich der Regen ein. Aber vor dem Regen ist immer nach dem Regen und was passiert, wenn der Regen ausbleibt?

 

Der Autor Sergi Belbel (1963 in Terrassa/Barcelona geboren) gilt als Wunderkind des spanischen Theaters und als einer der wichtigsten katalanischen Autoren der Gegenwart. Seine Stücke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für „Nach dem Regen“ erhielt er 1994 den „premio Nacional der Literatura Catalana“.

 

Bei Theater&Philharmonie Thüringen setzt die Berliner Regisseurin Lydia Bunk das Stück in Szene. Für die Ausstattung zeichnet Petra Linsel verantwortlich. In den Rollen: Andreas Unglaub (Programmierer), Alexander Flache (Verwaltungschef), Katja Herrmann (Blonde Sekretärin), Gisela Aderhold (Schwarzhaarige Sekretärin), Mechthild Scrobanita (Rothaarige Sekretärin), Anna Röder (Brünette Sekretärin), Ulrich Milde (Stadtbote), Karin Kundt-Petters / Juliane Meyerhoff (Exekutivdirektorin).

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑