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Staatstheater Darmstadt: „La Dirindina“ – eine Oper aus der Glanzzeit der Kastraten

Nach „La serva padrona“ gelangt nun ein weiteres Opern-Intermezzo in Darmstadt zur Aufführung: In einer Kooperation der Petrusgemeinde mit dem Staatstheater Darmstadt wird „La Dirindina“ am 11. Februar um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Petrusgemeinde zum ersten Mal gezeigt. Domenico Scarlattis buffoneske Farce aus dem Jahr 1715 ist ein Opern-Intermezzo aus der Glanzzeit der Kastraten.

Die hübsche Dirindina erhält Gesangsstunden vom ältlichen Don Carissimo, ihr Herz aber schlägt für Liscione, einen stimmlich begnadeten Kastraten. Dieser lockt sie mit dem Versprechen, ihr ein Engagement in Mailand zu verschaffen. Als sich beide bei einer Probe in die gespielte Szene hineinsteigern, missversteht Don Carissimo die Situation und glaubt, Dirindina sei schwanger. Schwanger vom Kastraten? So sehr es ihn wundert, so sehr ist er doch bemüht, die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Und so gibt er sogar den Segen zu einer Hochzeit Dirindinas und Lisciones.

 

Der Countertenor Gerson Luiz Sales und der männliche Sopranist Robert Crowe wetteifern als Dirindina und Liscione, argwöhnisch beäugt von Gamaliel von Tavel als Don Carissimo, nicht nur um die Gunst des jeweils anderen, sondern auch um die höchsten Töne. Die musikalische Leitung hat Joachim Enders inne, für die Inszenierung zeichnet Alfonso Romero Mora verantwortlich. Es spielen die Darmstädter Barocksolisten. Weitere Vorstellungen finden am 12. und 18. Februar jeweils um 19.30 Uhr statt. Einlass und Bewirtung ab 18.30 Uhr. Zudem wird das Publikum in dieser Inszenierung an einzelnen Tischen Platz nehmen, wo es mit verschiedenen Getränken bewirtet wird, so dass für diese Aufführung ein ganz spezieller Rahmen entsteht.

 

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