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Theater Krefeld und Mönchengladbach: Arthur Schnitzlers Schauspiel „Reigen“ als Stream

am 15. und 22. Mai 2021 jeweils um 19.30 Uhr Der Kartenvorverkauf startet am 7.5.

Um zehn Begegnungen, um zehn Verfehlungen von Mann und Frau geht es in Schnitzlers ironischem und melancholischem gibt es ein Davor und ein Danach, immer geht man danach auseinander – um gleich darauf bei jemand anderem zu erscheinen. So ergibt sich der Reigen: Jede Szene ist mit der folgenden durch eine Figur verbunden. Heißt auch: Jede/r schläft mit zwei anderen.

 

Copyright: Matthias Stutte

Weil es (beinah) in jeder der zehn Szenen zum Äußersten kommt, eignete sich „Reigen“  zur Skandalisierung. Das obsessive Starren auf „das Eine“ ersparte die Auseinandersetzung mit der scharfsinnigen Beobachtung der Geschlechterverhältnisse durch alle  Schichten der Gesellschaft hindurch.

„…die ungeheure Fremdheit zwischen Mann und Weib wurde fühlbar…“ schreibt Arthur  Schnitzler am 5. Februar 1921, nachdem er in Berlin Proben zur Uraufführung seines  1896/97 geschriebenen „Reigen“ besucht hatte. Die Inszenierung traf den Punkt, auf den es ihm ankam.
 
 An zwei Samstagen im Mai, am 15. und 22., wird das
Stück jeweils um 19.30 Uhr gestreamt. Gefilmt wurde das Stück von Gladbach.live.

Tickets zum Einheitspreis von 10 Euro sind ab dem 7. Mai ganz unkompliziert über die  Homepage des Theaters
www.theater-kr-mg.de buchbar – so, wie normalerweise Tickets gekauft werden können, indem der Vorstellungstermin angeklickt wird.

 

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