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Uraufführung: „DSCHIHAD ONE-WAY“: Eine dokumentarische Spurensuche für das Theater von Bernd Plöger, Junges Theater Hof

Premiere: 10.06.2016, 19.30 Uhr, Studio. -----

„Wir sehen uns im Paradies“: Ein deutscher Jugendlicher entflieht der heimischen Provinz und wandert in das syrische Kampfgebiet aus. Das Stück „Dschihad One-Way“ des Jungen Theaters Hof zeichnet in Kooperation mit dem Theater in Kempten den Weg eines jungen Konvertiten nach, der sich zunächst radikalisiert und schließlich in den „Heiligen Krieg“ zieht.

Als dramatisches Protokoll einer Radikalisierung versucht die hierfür entwickelte Uraufführung dem Unvorstellbaren ein Gesicht zu geben, Zusammenhänge sichtbar zu machen und einfache Erklärungsmuster zu hinterfragen. Experten kommen in der fiktionalen Spurensuche genauso zu Wort wie Angehörige, Augenzeugen und Freunde.

 

Als Schauspieler konnte Alexander Wipprecht gewonnen werden, der in die vielen Rollen der Beteiligten von „Dschihad One-Way“ schlüpft und den das Hofer Publikum in Fernsehserien wie Tatort (Münster), Landarzt oder Nachtschicht erleben konnte. Das Stück ist als mobile Produktion auch im nächsten Schuljahr buchbar und wird empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und durch den „Inner Wheel Club Hof“ unterstützt.

 

Inszenierung Bernd Plöger

Dramaturgie Nina Eichhorn

Abendspielleitung Bernd Plöger // Nina Eichhorn

Theaterpädagogik Nina Eichhorn

Regieassistenz N. N.

 

Der Vater Alexander Wipprecht

 

 

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