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Uraufführung: "Und die Welt steht still" - Nationaltheater Mannheim

Premiere am 30. April 2009 um 19.00 Uhr im Mannheimer Hafen, Treffpunkt: Regattastraße / Zielhaus Regattaverein

Ein Hafen- und Schifffahrtsprojekt von Gesine Danckwart

 

Nach dem erfolgreichen Straßenbahnprojekt Müller fährt. entwickeln die Autorin und Regisseurin Gesine Danckwart und die Szenografin Gesa Mueller von der Haegen einen Theaterabend, der den Mannheimer Hafen in Szene setzt.

Der zweitgrößte deutsche Binnenhafen ist große vieldeutige Kulisse und globaler Funktionsraum: diverser Berufsgruppen, der Anrainer und der Landmenschen, die über diese Wasserwege versorgt werden. Der Hafen ist ein unbekannter Ort, der die immer auch die Fremde, den Weg nach Shanghai im Container via Rotterdam in sich birgt - ein Projektionsraum für nautische Romantiken und Mythen im Kontrast zur Globalisierung, ein Ort anderer Zeitsysteme, anderer Wahrnehmungen auch der scheinbar bekannten Stadtwelt. Die Binnenschiffer sind moderne Nomaden, die sich ihre Gemeinschaft mit eigenen Kommunikationsstrategien organisieren, und damit Modell sein könnten für ein modernes Leben, immer unterwegs, aber mit dem Eigenheim auf dem Rücken und den virtuellen Nächsten im Gepäck.

 

Gesine Danckwart ist Autorin, Theater- und Filmregisseurin. Ihre Stücke werden im In- und Ausland gespielt, als Hörspiele produziert und sind in mehr als 15 Sprachen übersetzt. Zuletzt realisierte sie u. a. Und morgen steh ich auf. am Maxim Gorki Theater (2006), das Chinaprojekt Ping Tan Tales (2008/2009), Auto am Hebbeltheater (2009) und den Film Umdeinleben (2008/2009).

 

Gesa Mueller von der Haegen ist freie Architektin und Szenografin und lebt in Karlsruhe. Sie arbeitete als Professorin für Temporäre Architektur und Urbanistik am Fachbereich Szenografie der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Internationale Aufmerksamkeit erhielt das Projekt The Pneumatic Parliament (2005) in Zusammenarbeit mit Peter Sloterdijk.

 

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