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Uraufführung: „Verzehrt (Consumed)“ nach dem Roman von David Cronenberg im Theater Bremen

Premiere am Donnerstag, 17. September 2015 um 20 Uhr im Kleinen Haus. -----

Naomi ist Journalistin, Nathan Fotograf –sie sind immer unterwegs, meist getrennt, aber stets per Medien verbunden. Naomi recherchiert in Paris ein sonderbares Verbrechen, während Nathan in Budapest eine riskante Operation fotografiert.

Die Welt von David Cronenbergs „Verzehrt (Consumed)“ besteht zunehmend aus Versionen, in denen die Bedienungsanleitung vielleicht die einzig wahre Literaturist. Der Warenfetisch hat gesiegt und die Geschmeidigkeit technischer Oberflächen verführt zum ständigen Gebrauch und zur Verschmelzung mit dem Gerät. Die höchste Form der Begierde ist die des unbändigen Konsums. Dem entgegen steht eine extreme Fleischlichkeit der (vergänglichen) Körper.

 

„Mit dieser Ambivalenz spielt Cronenberg. Welche Möglichkeit haben wir, Intensitäten im Leben, im Zwischenmenschlichen zu erfahren?“, mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich Felix Rothenhäusler in seiner Inszenierung. David Cronenbergs erster Roman ist eine hellsichtige Geschichte über die Veränderung des Denkens und der Weltwahrnehmung in einer technisierten Welt, die die Grenzen des Vorstellbaren sprengt und gerade deshalb im Theaterraum Einzug finden sollte.

 

Seit der Spielzeit 2012/13 ist Felix Rothenhäusler als Hausregisseur im Schauspiel am Theater Bremen engagiert und brachte „Sickster“ nach dem Roman von Thomas Melle zur Uraufführung. Außerdem inszenierte er „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, „Die Affäre Rue de Lourcine“ von Eugène Labiche, den Leonard Cohen-Liederabend „I’mYour Man“ sowie die Arbeit „Faust hoch zehn“. Vergangene Spielzeit präsentierte er mit „Le Nozze di Figaro“ seine erste Arbeit im Musiktheater.

 

Regie: Felix Rothenhäusler

Ausstattung: Josa Marx

Musik: Matthias Krieg

Dramaturgie: Marianne Seidler

 

Mit:

Annemaaike Bakker, Nadine Geyersbach, Matthias Krieg, Carola Marschhausen, Siegfried W. Maschek, Justus Ritter, Matthieu Svetchine, Robin Sondermann

 

 

 

 

 

 

 

 

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