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WARTEN AUF GODOT von Samuel Beckett - Theater Halle

Premiere am 10. April 2014, um 19.30 Uhr im Saal des neuen theaters Halle. -----

Sehr komisch und sehr tragisch beschreibt Samuel Beckett, der 1969 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins in "Warten auf Godot": Wir wissen nicht, auf was wir warten und ob sich unser Warten lohnt.

 

Das ist eine grausame Erkenntnis. Trotz der Absurdität können wir uns bewusst entscheiden, weiter zu warten, weiter zu leben.

 

Der 1948 geschriebene Text, der seinen Autor weltberühmt machte, wurde 1952 in Paris uraufgeführt und im Jahr darauf in Deutschland. Für Halle nun ist Matthias Brenners Inszenierung eine besondere Premiere. Zum einen wird "Warten auf Godot" erstmalig in dieser Stadt aufgeführt und zum anderen: mit was für einer Besetzung. Brenner führt vier besondere hallesche Komödianten zusammen auf die Bühne: Reinhard Straube, Hilmar Eichhorn und die beiden ehemaligen Polizeiruf-Kommissare Schmücke und Schneider alias Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler, die jetzt, nach fast zwei Jahrzehnten "Polizeiruf Halle" wieder Lust und vor allem Zeit haben, Theater zu spielen.

 

Inszenierung: Matthias Brenner | Bühne und Kostüme: Jens Richter

 

Mit: Hilmar Eichhorn (Pozzo), Axel Gärtner (Ein Junge), Jaecki Schwarz (Lucky), Reinhard Straube (Wladimir), Wolfgang Winkler (Estragon)

 

Die nächsten Vorstellungen: 11. und 22. April 2014, jeweils 19.30 Uhr.

 

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