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WERTHER von Jules Massenet im Theater Ulm

PREMIERE 05.05.2016, 19 Uhr, Großes Haus. -----

Werther kann vor leidenschaftlicher Träumerei kaum atmen. Auch Charlotte – Ziel aller Sehnsüchte – leidet: Sie hat sich dem biederen Albert versprochen und wahrt die Standesgrenzen, auch wenn sie anders fühlt.

 

Selbstbestimmt, zwischen zwei Männern, zwei konträren Lebensentwürfen, hin- und hergerissen fehlt ihr die Kraft, gegen den bürgerlichen Alltag anzukämpfen. Mit seinem Freitod schafft Werther Tatsachen und versucht, alle ihn erdrückenden Grenzen zu sprengen.

 

Goethes Briefroman DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER war der Jugendbestseller des Sturm und Drang. Unzählige junge Männer begingen Selbstmord – mit dem Roman in der Hand, auf der Flucht vor ihren Gefühlen und gesellschaftlichen Konventionen. Bei einem Besuch in Bayreuth 1885 wurde Jules Massenet angeregt, sich mit dem Stoff zu beschäftigen, und widmete sich begeistert einer Bearbeitung. Der Spätromantiker beherrscht den gebotenen Wechsel dramatischwilder Ausbrüche und feinfühlig-introvertierter Momente.

 

Lyrisches Drama in vier Akten von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach Johann Wolfgang von Goethe

 

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische LEITUNG Joongbae Jee

INSZENIERUNG Antje Schupp

BÜHNE & KOSTÜME Mona Hapke

KÖRPER- & PRÄSENZTRAINING Sigal Zouk

 

MIT

Eric Laporte, I Chiao Shih / Rita-Lucia Schneider, Kwang-Keun Lee, Edith Lorans / Helen Willis, Michael Burow-Geier, Young-Jun Ha, Thorsten Sigurdsson;

 

Statisterie des Theaters Ulm; St. Georgs-Chorknaben; Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm

 

 

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