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“Zur schönen Aussicht“ von Ödön von Horváth, Theater Bremen

Premiere am 19. September, um 20 Uhr im Neuen Schauspielhaus

 

Dem damals erst 25jährigen Ödön von Horváth gelingt es mit seinem Stück, den Vorabend der Weltwirtschaftskrise zu schildern und ein Gefühl von galoppierender Inflation und ungesicherten Arbeitsverhältnissen zu vermitteln.

Die Komödie „Zur schönen Aussicht“ ermöglicht einen Blick in die Untiefen der menschlichen Seele und zeigt auf groteske und anrührende Weise, wie schnell sich Menschen in Bestien verwandeln können, wenn der eigene Wohlstand in Gefahr gerät.

 

Das Hotel „Zur schönen Aussicht“ erlebt eine Flaute. Ein einziger Gast hält das Personal in Atem und verzögert den drohenden Ruin: Ada Freifrau von Stetten. Aber nicht die schöne Lage des Hotels verlängert ihren Aufenthalt, vielmehr hat es ihr der Hoteldirektor Strasser angetan, der sich seinem einzigen Gast gegenüber in jeder Hinsicht dankbar zeigt. Als die junge Stenotypistin Christine unvermittelt auftaucht und Strasser damit konfrontiert, dass sie nach einer kurzen Affäre ein Kind von ihm hat, bekommt Strasser Angst um das Kartenhaus seiner Existenz.

 

Der Regisseur Christian von Treskow inszenierte in der Spielzeit 2007/2008 bereits erfolgreich Tennessee Williams’ „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ am Theater Bremen (Wiederaufnahme ist am 2. Oktober). Für seine „Hamlet“-Inszenierung am Theater Erlangen wurde Christian von Treskow bei den 26. Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet. In der Spielzeit 2009/2010 wird der Regisseur Schauspielintendant der Wuppertaler Bühnen.

 

Bühnen- und Kostümbildnerin ist Monika Gora, für die Musik während der Aufführung zeichnet sich Sebastian Weber verantwortlich. Es spielen: Martin Baum, Jan Byl, Sven Fricke, Guido Gallmann, Gabriele Möller-Lukasz, Varia Linnéa Sjöström und Lutz Wessel.

 

 

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