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43. NESTROY – SPIELE SCHWECHAT: THEATERG’SCHICHTEN von Nestroy43. NESTROY – SPIELE SCHWECHAT: THEATERG’SCHICHTEN von Nestroy43. NESTROY – SPIELE ...

43. NESTROY – SPIELE SCHWECHAT: THEATERG’SCHICHTEN von Nestroy

Termine: 27. Juni – 1. August 2015 (Di, Mi, Fr & Sa, Beginn: 20:30 Uhr), Schlosshof Rothmühle, Rothmühlstraße 5, 2320 Schwechat–Rannersdorf. -----

In „Theaterg’schichten“ wirft Nestroy einen höchst amüsanten Blick hinter die Kulissen des sommerlichen Theaterbetriebs einer vazierenden Theatertruppe, die auf teilweise theaterbegeisterte und teilweise dem Theater gegenüber höchst kritisch eingestellten Einwohner einer Kleinstadt trifft.

 

 

Eine Vorstellung der Produktion „Sappho“ muss wegen eines Unwetters abgebrochen werden und der Theaterdirektor flüchtet vor der finanziellen Misere ins Irrenhaus.

 

Ein turbulentes Spektakel und eine köstliche Selbstpersiflage, vor allem wenn Verrückte, die beim Theater sind oder unbedingt zum Theater wollen, auf Verrückte treffen, die glauben, sie seien normal, nur weil sie dort nicht sind.

 

Regie und Intendanz: Peter Gruber

 

Mit Valentin Frantsits, Eric Lingens, Anna Mitterberger, Bruno Reichert, Bella Rössler, Franz Steiner u.a.

 

Nestroy- Spezialpreis 2014 für Peter Gruber

 

Jurybegründung:

Seit 1973 wird in der Rothmühle Nestroy lebendig gehalten. Die Nestroy-Spiele Schwechat beweisen Jahr für Jahr die ungebrochene Aktualität des großen Dramatikers. Verantwortlich dafür ist vor allem ein Mann: Regisseur Peter Gruber, der viele halb vergessene Stücke von Johann Nepomuk Nestroy auf die Bühne brachte und dies von einer profunden wissenschaftlichen Auseinandersetzung begleiten ließ. Seine Inszenierung des Revolutionsstücks „Freiheit in Krähwinkel“ hat bei den 42. Nestroy-Spielen die Vorzüge seiner langen, kontinuierlichen Arbeit neuerlich auf den Punkt gebracht: politisches, ins Heute weisendes Volkstheater, gespielt von einem engagierten Ensemble aus Amateuren und Profis für Zuschauer, die auch im Sommertheater nicht nur lachen, sondern auch mitdenken wollen.(Wolfgang Huber-Lang)

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