Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
54. BErliner Theatertreffen: Imogen Kogge ist Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 201754. BErliner Theatertreffen: Imogen Kogge ist Jurorin des...54. BErliner...

54. BErliner Theatertreffen: Imogen Kogge ist Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2017

Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt die herausragende Leistung eines/r jungen Schaupieler*in in einer der zum Theatertreffen (vom 6. bis 21. Mai 2017) ausgewählten Inszenierungen. Der Preis wird am Sonntag, den 21. Mai, im Haus der Berliner Festspiele verliehen.

 

Imogen Kogge wurde 1957 in Berlin geboren und erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihr erstes Engagement führte sie 1980 ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, dessen Ensemble sie bis 1984 angehörte. Nach dem Engagement bei Claus Peymann am Schauspielhaus Bochum (1984/85) wechselte sie 1985 zu Peter Stein an die Berliner Schaubühne, wo sie u.a. mit Luc Bondy, Klaus-Michael Grüber und Andrea Breth arbeitete und mit deren Inszenierungen sie mehrfach zum Theatertreffen eingeladen wurde. Nach ihrem Abschied von der Berliner Schaubühne im Jahr 1997 setzte Imogen Kogge ihre Karriere bei Film und Fernsehen fort. Ihre Leidenschaft für das Theater blieb weiterhin bestehen und so arbeitete sie als Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, am Düsseldorfer Schauspielhaus und als Gast an vielen Bühnen, wie u.a. am Schauspielhaus Zürich und am Renaissance-Theater Berlin.

 

Imogen Kogge wurde für ihre darstellerischen Leistungen sowohl am Theater als auch in Film- und Fernsehproduktionen wiederholt ausgezeichnet, u.a. mit dem Bochumer Theaterpreis (2007), dem Deutschen Filmpreis LOLA (2006), dem Adolf Grimme Preis (2006), dem Sonderpreis der Deutschen Akademie für Darstellende Künste (1999) und dem Boy-Gobert-Preis (1982). Sie unterrichtete u.a. am Salzburger Mozarteum, an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und der Universität der Künste in Berlin. Seit 2002 ist sie auch als Opern-Regisseurin tätig.

 

Der Alfred-Kerr-Darstellerpreis wurde 1991 von Judith und Michael Kerr, den Berliner Festspielen/Theatertreffen und der Pressestiftung Tagesspiegel ins Leben gerufen und würdigt die herausragende Leistung eines/r jungen Schaupieler*in in einer der zum Theatertreffen ausgewählten Inszenierungen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird durch die Alfred-Kerr-Stiftung mit Unterstützung durch den Tagesspiegel, die Schering-Stiftung und die Stiftung Preußische Seehandlung finanziert.

 

Juror*innen waren u.a. Bernhard Minetti, Marianne Hoppe, Ulrich Mühe, Ulrich Matthes, Martin Wuttke, Martina Gedeck, Eva Mattes, Gerd Wameling, Nina Hoss, Thomas Thieme, Edith Clever, Samuel Finzi und Maren Eggert.

 

Preisträger*innen waren u.a. Steffi Kühnert, Kathrin Angerer, Johanna Wokalek, August Diehl, Fritzi Haberlandt, Lina Beckmann, Devid Striesow, Wiebke Puls, Felix Goeser, Julischka Eichel, Kathleen Morgeneyer, Paul Herwig, Fabian Hinrichs, Julia Häusermann, Valery Tscheplanowa, Gala Othero Winter und Marcel Kohler.

 

Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 21. Mai 2017, um 13:00 Uhr im Haus der Berliner Festspiele statt. Der Eintritt ist frei.

 

Zur Chronik des Alfred-Kerr-Darstellerpreises

Weitere Informationen unter: www.alfred-kerr.de

 

www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen

facebook.com/theatertreffenberlin

blog.berlinerfestspiele.de

twitter.com/blnfestspiele

#theatertreffen #tt_stückemarkt #tt_intforum #tt_blog

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 14 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑