Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Dortmund und Akademie für Theater und Digitalität: Akademie für Theater und Digitalität erhält EU-Förderung Theater Dortmund und Akademie für Theater und Digitalität: Akademie für...Theater Dortmund und...

Theater Dortmund und Akademie für Theater und Digitalität: Akademie für Theater und Digitalität erhält EU-Förderung

Das Gesamtprojekt wurde mit einem Höchstzuschuss von 2 Millionen EURO ausgezeichnet und läuft von 2019 bis 2023.

Die Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität erhält im Rahmen des Programms Creative Europe eine besondere Förderung der Europäischen Union. Gemeinsam mit neun weiteren internationalen Partnern erhält die Akademie für Theater und Digitalität einen Betrag von 2 Millionen EURO. Die Förderung dient dazu, digitale Technologien im Bereich der Kunst zu entwickeln und für die alltägliche künstlerische Arbeit nutzbar zu machen.

 

Die Europäische Union fördert im Rahmen des Programms Creative Europe neun europäische Theater und eine Universität, die sich der Forschung und Anwendbarkeit von  digitalen Technologien im Kunstbereich widmen.
Auch im Bereich der Darstellenden Kunst führt die digitale Transformation zu großen Veränderungen. Das zeitgenössische Theater muss die Prozesse des digitalen Wandels verstehen und die veränderten Kommunikationsmodelle der Menschen in seine neuen Konzepte einbeziehen.

Die geförderten Institutionen sind:

VAT Theatre, Estland        
Pilot Theatre, Großbritannien
Szinhaz Kolibri, Ungarn        
Teatro O Bando, Portugal        
Theater Dortmund, Deutschland        
Vårt Teatret, Norwegen        
Teatr Ludowy, Polen        
Landestheater Linz, Österreich        
Elsinor Centro di produzione teatrale, Italien
University of York / Digital Creativity Lab, Großbritannien

Zum Thema “Concrete Utopias in the Digital Age” sollen digitale Technologien verstanden, erlernt und getestet werden, um klassische Erzählweisen auf interaktive Kommunikation zu verlagern.
Innerhalb von vier Jahren streben die Partnerinstitutionen an:

• Die Entwicklung neuer Formen des Geschichtenerzählens auf der Grundlage von Erzählstrukturen, die im kreativen Spielesektor verwendet werden.

• Die Verschmelzung neuer Erzählformen mit einer Vielzahl von immersiven Technologien.

• Die Verwendung dieser neuen Formate zur Ausweitung des Theaters auf den öffentlichen Stadtraum (immersive outreach)

In drei Phasen werden die Theater an der Entwicklung ihrer inhaltlichen und technischen Ziele arbeiten. Am Ende werden insgesamt 27 Produktionen entstehen. Nach vier Jahren streben die Partner neue Verbindungen zwischen den Bereichen Kunst, Berufsausbildung und Industrie an. Das sichtbarste Erbe wird das „Conceptual Tool-Kit“ sein, ein Open-Source-Handbuch für Theater, das immersive Technologie verwendet.

Das Gesamtprojekt wurde mit einem Höchstzuschuss von 2 Millionen EURO ausgezeichnet und läuft von 2019 bis 2023.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑