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Auch das Theater Basel leidet unter Sparzwängen

Mitteilung des Verwaltungsrates des Theater Basel:

Der Verwaltungsrat des Theater Basel war bereit, über eine jährliche Kürzung der Subventionen von 3.5 Mio Franken zu verhandeln, auch wenn dies einen schmerzhaften Eingriff in den Betrieb darstellt.

Allerdings ging er in seinen Verhandlungen mit dem Erziehungsdepartement stets von einer Berechnungsbasis aus, welche die aufgelaufene, nicht kompensierte Teuerung der letzten 5 Jahre berücksichtigt hätte. Dies hat nun der Regierungsrat abgelehnt. Dadurch ist der Theaterbetrieb mit seinem künstlerischen Niveau ernsthaft gefährdet. Es fehlen dem Theater jährlich 1 Mio Franken, wie aus dem sorgsam erarbeiteten Finanzplan, welcher bereits massive Abstriche, vor allem auch im Personalbereich enthält, klar hervorgeht.

 

Der Verwaltungsrat des Theater Basel hat deshalb an seiner gestrigen Sitzung

 

- in ernsthafter Sorge um die Verantwortung für die Erhaltung der erstklassigen Qualität des Dreispartenbetriebes,

- in Kenntnis des Betriebskonzeptes des gewählten künftigen Direktors Georges Delnon und in Einklang mit ihm,

- mit Verständnis für die Sparzwänge der Basler Regierung, im Bewusstsein dessen, dass auch das Theater Basel von Sparmassnahmen nicht verschont bleiben kann, aber gleich-zeitig in der Überzeugung, dass Sparmassnahmen in enger und vertrauensvoller Abspra-che zwischen den Subventionspartnern einvernehmlich ausgehandelt und nicht einseitig diktiert werden sollten,

- überzeugt davon, dass die politischen Prozesse um die Subventionen des Theater Basel noch keineswegs ausgeschöpft sind und nicht nur für das Theater, sondern auch für die Öffentlichkeit von Bedeutung sind,

 

einstimmig beschlossen, eine Kürzung von 3.5 Mio Franken auf dieser Basis nicht zu akzeptieren. Die Verhandlungen über weitere Punkte wie z.B. ein mehrjähriges Globalbudget oder die Zusammenarbeit mit der Stiftung Basler Orchester werden weitergeführt.

 

 

 

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