Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Auftaktwochenende am Theater Heilbronn mit zwei PremierenAuftaktwochenende am Theater Heilbronn mit zwei PremierenAuftaktwochenende am...

Auftaktwochenende am Theater Heilbronn mit zwei Premieren

Am kommenden Wochenende beginnt die Spielzeit 2006/07 am Berliner Platz.

Der Vorhang im Großen Haus hebt sich zu Saisonbeginn am Freitag, 29. September 2006, 19.30 Uhr, für eines der bekanntesten und meistgespielten Dramen der Welt: In William Shakespeares "Romeo und Julia" sind mit Katharina Uhland als "Julia" und Alexander von Hugo als "Romeo" gleich zwei der neuen Schauspieler am Theater Heilbronn zu erleben.

Trotz der seit Generationen bestehenden Feindschaft ihrer

Familien, der Capulets und der Montagues, und der strengen

gesellschaftlichen Ordnung entscheiden sich Romeo und Julia für ihre

Liebe, auch wenn diese Entscheidung ihrer beider Tod bedeutet.

Inszeniert wird die Geschichte der kompromisslos Liebenden von Michael

Uhl, der bereits mit der Kammerspiel-Produktion "Fahrstunde mit Onkel

Peck" in der vorletzten Spielzeit eine Regiearbeit am Theater Heilbronn

übernahm. Für die Bühne zeichnet Thomas Busse, für die

historisierend-zeitlosen Kostüme Ines Nagel verantwortlich.

Bühnenkampfexperte Volker Ullmann besorgt die Choreografie der Fecht-

und Kampfszenen.

 

Am darauffolgenden Samstag, 30. September 2006, 20 Uhr, wird die Spielzeit im Komödienhaus mit einer unterhaltsamen Aufforderung zum Tanz eröffnet: In "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" lernen sich der respektlose

Tanzlehrer Michael (Mario Gremlich) und die kultivierte Witwe Lily (Ingrid Richter-Wendel) näher kennen, bis zuletzt aus den beiden so unterschiedlichen Menschen über alle Generations- und Gesellschaftsgrenzen hinweg das schönste Tanzpaar seit Ginger Rogers und Fred Astaire wird. Doch bis zum Beginn ihrer Freundschaft führt der Weg nicht nur über Tango, Walzer und Foxtrott, sondern auch über trockenen Wortwitz und bissige Pointen. "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen", das zu den beliebtesten Boulevardkomödien auf deutschen Bühnen zählt, wird von Frank Düwel inszeniert, die Ausstattung besorgt Thomas Pekny. Im Anschluss an die Premiere steht der erste nächtliche "Tanztee" auf dem Programm: Alle Besucher der Vorstellung sowie alle Tanzfreunde sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit den Tanztrainern Tuncay Demiröz und Andrea Wahl wie Ingrid Richter-Wendel und Mario Gremlich alias "Lily" und "Michael" zu bekannter Tanzmusik über das Parkett zu schweben. Zwei weitere Tanztee-Termine im Oktober stehen bereits fest, bei entsprechender Nachfrage wird es weitere Termine geben.

 

Die neue Spielzeit beginnt!

"Romeo und Julia"

Tragödie von William Shakespeare

Premiere am Freitag, 29. September 2006, 19.30 Uhr, Großes Haus

Deutsch von Rudolf Wittkopf

Inszenierung: Michael Uhl

Bühne: Thomas Busse

Kostüme: Ines Nagel

Musik: Kriton Klingler

Bühnenkampf: Volker Ullmann

Dramaturgie: Martina Michelsen

Mit: Thomas Fritsche (Capulet), Sebastian Gerasch (Benvolio),

Bernhard Hackmann (Mercutio), Benjamin Hille (Tybalt), Alexander von

Hugo (Romeo), Sina Kießling (Susanna, eine Freundin Julias), Rolf-Rudolf

Lütgens (Escalus, Fürst von Verona), Philipp von Mirbach (Bruder

Lorenzo), Viola Neumann (Lady Capulet), Henning

Sembritzki (Paris), Katharina Uhland (Julia) Andreas Rüdenauer

(Montague), Bettina Chassapakis (Lady Montague); sowie "Das Volk"/Chor

(Statisterie und Kinderstatisterie)

 

 

"Sechs Tanzstunden in sechs Wochen"

Premiere am Samstag, 30. September, 20 Uhr, Komödienhaus

Inszenierung: Frank Düwel

Ausstattung: Thomas Pekny

Dramaturgie: Peter Helling

Video: Thorsten Greiner

Standarttanz: Tuncay Demiröz, Andrea Wahl

Mit: Mario Gremlich (Michael), Ingrid Richter-Wendel (Lily)

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 15 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑