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Auszeichnungen für Regisseure am schauspielfrankfurt

Zwei Regisseure, die mit außergewöhnlichen Produktionen am schauspielfrankfurt Erfolge feiern konnten, wurden vergangene Woche in Belgrad ausgezeichnet.

Für die Produktion Eraritjaritjaka, die in der vergangenen Saison am

schauspielfrankfurt Deutschlandpremiere hatte, wurde der Frankfurter

Regisseur und Komponist Heiner Goebbels mit dem GRAND PRIX MIRA TRAILOVIC in Belgrad ausgezeichnet.

Heiner Goebbels wird auch in dieser Spielzeit das Publikum mit einer eigenen

Inszenierung überraschen. Das Musiktheater Schwarz auf Weiß, eine Koproduktion mit dem Ensemble Modern, wird zum Jahreswechsel 2005/2006 am schauspielfrankfurt zu sehen sein. Für Goebbels ist dies eine Art "Abschied von Heiner Müller". Und damit ein ganz und gar ungewöhnliches Requiem: humorvoll, virtuos, mit Licht- und Schattenbildern spielend, musikalische Räume öffnend.

 

Einen weiteren Preis erhielt der lettische Regisseur Alvis Hermanis für seine Produktion Long Life. Der aus Riga stammende Theatermacher wurde mit seiner Produktion Kollektives Lesen eines Buches mit Hilfe der Imagination in Frankfurt (nach Vladimir Sorokins Das Eis), einer Produktion des

schauspielfrankfurt, zur Ruhrtriennale eingeladen und

feierte dort ebenfalls einen großen Erfolg.

 

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