Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
David Mamets "Race" am Staatsschauspiel DresdenDavid Mamets "Race" am Staatsschauspiel DresdenDavid Mamets "Race" am...

David Mamets "Race" am Staatsschauspiel Dresden

Premiere am 17. März 2012, Kleines Haus. -----

Der reiche Charles Strickland, „ein weißer Mann in den Vierzigern“, ist der Vergewaltigung einer Frau angeklagt, die schwarz ist.

Er kommt in die Anwaltskanzlei von Henry Brown und Jack Lawson, um sie als Verteidiger zu engagieren. Warum gerade diese beiden Anwälte? Wohl, weil der Anwalt Henry Brown schwarz ist und Jack Lawson weiß. Die Schuldfrage wird durch eine Jury entschieden. Und Susan, die junge Mitarbeiterin der Anwälte, ist wiederum schwarz und hat ihre Abschlussarbeit über „Das strukturale Fortleben des Rassismus’ bei angeblich vorurteilsfreien Transaktionen“ geschrieben.

 

Nach seinen Inszenierungen Des Teufels General und Tschechows Die Möwe in Dresden inszeniert Schauspieldirektor Burkhard C. Kosminski nun David Mamets Race. Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Dramatiker und zweimal für den Oscar nominierter Drehbuchautor („Wenn der Postmann zweimal klingelt“, „Wag The Dog“) David Mamet hat mit Race einen Krimi, ein Anwalts- und Gerichtsdrama vor dem Prozess geschrieben.

 

Mit Bühnenbildner Florian Etti hat Kosminski schon in mehreren Inszenierungen zusammengearbeitet, so zuletzt in Mannheim neben der deutschsprachigen Erstaufführung von Tony Kushners Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen zu Kapitalismus und Sozialismus mit Schlüssel zur Heiligen Schrift und Sharr Whites DER ANDERE ORT (DSE) am Nationaltheater Mannheim auch bei seinen beiden Inszenierungen am Staatsschauspiel Dresden.

 

Regie : Burkhard C. Kosminski

Bühne: Florian Etti

Kostüm: Ute Lindenberg

Dramaturgie: Ole Georg Graf

Licht: Björn Gerum

 

Jack Lawson: Fabian Gerhardt - Charles Strickland: Tom Quaas - Henry Brown: Falilou Seck - Susan: Larissa Aimée Breidbach

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑