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"Der Freischütz" von Carl Maria von Weber im Theater Erfurt

Premiere Sa, 14. Januar 2012, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----

Gut und Böse treffen in Webers romantischer Schaueroper Der Freischütz aufeinander. Der junge Jäger Max kann nur durch einen Sieg beim Probeschießen die Hand seiner Geliebten Agathe gewinnen.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er alles auf eine Karte und lässt sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Jäger Kaspar ein, der mit dem Teufel im Bunde steht. Dieser überredet ihn, Freikugeln zu gießen, „wovon sechs unfehlbar treffen, darüber die siebente dem Teufel gehört.“ (Carl Maria von Weber) Geblendet von der Aussicht auf einen leichten Sieg, schlägt Max alle Warnungen in den Wind, lässt sich auch selbst von Agathe, die in großer Sorge um den Geliebten ist, nicht beirren und begibt sich des Nachts mit Kaspar auf den Weg in die Wolfsschlucht …

 

Unabhängig von späteren Stilisierungen zum musikalischen „Nationalheiligtum“ und Vorläufer des Wagnerschen Gesamtkunstwerkes führt Weber mit dem 1821 im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt uraufgeführten Freischütz einen ganz neuen Tonfall in die Musik ein. „Die wichtigste Stelle“, so Weber selbst, „waren für mich die Worte des Max: ‚Doch mich umgarnen finstere Mächte‘, denn sie deuten mir an, welchen Hauptcharakter der Oper zu geben sei.“ Das ganz dem Geist der literarischen Schauerromantik entsprungene Textbuch Friedrich Kinds kam Webers Intentionen bei der Komposition besonders entgegen, indem er so jeder einzelnen Szene ihr ganz unverwechselbares Kolorit geben konnte, wobei „die Bilder des Unheimlichen bei weitem vorherrschend sind.“ (Weber) Mit Spannung erwartet wird in der Erfurter Neuproduktion das Opernregiedebüt des vor allem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielers Dominique Horwitz.

 

Text von Johann Friedrich Kind

UA Berlin 1821

In deutscher Sprache

 

Walter E. Gugerbauer (Musikalische Leitung)

Dominique Horwitz (Inszenierung)

Hank Irwin Kittel (Ausstattung)

Andreas Ketelhut (Chor)

Dr. Berthold Warnecke (Dramaturgie)

 

Florian Götz, Gonzalo Simonetti * (Ottokar)

Vazgen Ghazaryan (Kuno)

Dario Süß (Kuno)

Kelly God*, Ilia Papandreou (Agathe)

Daniela Gerstenmeyer (Ännchen)

Michalina Bienkiewicz* (Ännchen)

Albert Pesendorfer * , Sebastian Pilgrim (Kaspar)

Andreas Schager* (Max)

Vazgen Ghazaryan, Sebastian Pilgrim (Ein Eremit)

Jörg Rathmann (Kilian)

Nicole Enßle, Antje Koark, Corina Krücken, Sylvia Wiryadi (Vier Brautjungfern)

 

Weitere Aufführungen Sa, 21.01. l Mi, 25.01. l Fr, 03.02. l Fr, 17.02. l So, 04.03. l So, 11.03. l Sa, 17.03. l So, 20.05.2012

 

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