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Der Günther-Rühle-Preis 2010 geht an „Ehrensache“ und „Italienische Nacht“

Zum Abschluss der "Woche junger Schauspieler", die zum 15. Mal in Bensheim stattfand, wurde der Preis für die beste schauspielerische Leistung zu gleichen Teilen an die Produktionen „Ehrensache“ von theaterperipherie Frankfurt und „Italienische Nacht“ vom Staatsschauspiel Dresden vergeben.

Die Jury: Jeannette Giese, Jürgen Flügge, Moritz Pliquet

 

Die Begründung der Jury zu "Italienische Nacht":

 

An der „Italienischen Nacht“ begeistert vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung der Akteure. Sie liefern eine Horváth-Interpretation, die modern, aber nicht modernistisch ist. Der Abend wird getragen von hohem schauspielerischem und artistischem Können. Die zehn jungen Schauspieler (Eike Weinreich, Benedikt Kauff, Christian Clauß, Henner Momann, Thomas Schumacher, Moritz Löwe, Sarah Bonitz, Annett Krause, Sophia Löffler, Ines Marie Westernströer) vertreten ihre Figuren mit großer Vehemenz und finden trotzdem immer wieder feine Zwischentöne. Tilmann Köhlers Inszenierung lebt von einer groben Sinnlichkeit, die sich z.B. im Bühnenbild ausdrückt (Biertische und Bänke bilden Boden und Rückwand der Bühne) und den Schauspielern dient, ihr ganzes Können zu entfalten.

 

"Italienische Nacht" Ein Volksstück in sieben Bildern von Ödön von Horváth ist eine Inszenierung von Tilmann Köhler mit den Studentinnen und Studenten des Schauspielstudios Dresden.

 

Nächste Vorstellungen am 31. Mai und am 19. Juni, jeweils um 19:30 Uhr im Kleinen Haus 1.

 

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