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Deutsche Oper am Rhein reist nach Taiwan

Die Rheinoper Düsseldorf-Duisburg gastiert mit dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss vom 29. Juni bis 2. Juli 2007 in der Hauptstadt Taipeh.

 

Das in dieser Spielzeit ohnehin sehr mobile Ensemble der Deutschen Oper am Rhein hat die größte Reise noch vor sich: 58 Rheinopern-Mitglieder, die vor und hinter den Kulissen beschäftigt sind, begeben sich nach Taiwan.

In der Hauptstadt Taipeh wird vom 29. Juni bis 2. Juli vier Mal „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss gegeben. Seit 1981 gehört die aufwändige Inszenierung von Otto Schenk fest zum Repertoire der Rheinoper. Für die Aufführungen in Taipeh wurde eine Gastspieladaption erarbeitet, die bereits bei den Opernfestspielen im finnischen Savonlinna mit Begeisterung aufgenommen wurde. In Taiwan wird „Der Rosenkavalier“ – ein „Must-see“ für Opernfans weltweit – zum ersten Mal in voller Ausstattung und Länge zu erleben sein.

 

Die künstlerische Brücke zwischen der Rheinoper und dem National Chiang Kai Shek Cultural Center in Taipeh hat Wen-Pin Chien geschlagen. Er ist Kapellmeister der Deutschen Oper am Rhein und zugleich Generalmusikdirektor des Nationalen Sinfonie-Orchesters Taiwan (NSO), das die vier Aufführungen musikalisch gestaltet. Auch der Chor, der zudem zahlreiche Statistenrollen übernimmt, kommt von dort.

 

Aus dem künstlerischen Ensemble

der Rheinoper stellen sich 24 Solisten in Taipeh vor, darunter Jeanne Piland und Carol Wilson als Marschallin, Katarzyna Kuncio und Annette Seiltgen als Octavian sowie Anke Krabbe und Joanna Mongiardo als Sophie.

 

Informationen zum Spielort: www.ntch.edu.tw/English/default.asp

 

 

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