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Deutschsprachige Erstaufführung im neuen theater Halle: KING KONG THEORIE oder "Ich komme als Opfer einfach nicht glaubwürdig genug rüber" von Virginie Despentes

Premiere 12. November 2011, 20.00 Uhr, Kammer. -----

Wer oder was ist King Kong? Ist das schwarze Riesenbiest nichts als die Angst des weißen Mannes vor dem superpotenten Schwarzen, der ihm die weiße Frau stiehlt?

Ein maskierter Kommunist? Oder gar Terrorist? Ist King Kong vielleicht eine Frau? Es ist nicht einfach eine Frau zu werden, der Weg kann unter Umständen sehr steinig sein. Gut aussehen und dann auch noch sprechen! Jede Menge haariger Biester und viele Puppen erzählen in der Inszenierung von Claudia Bauer (zuletzt in Halle mit ihrer Arbeit „Virgin Queen“ mit Sandra Hüller) die wahre Geschichte von King Kong und wie er letztendlich doch noch eine richtige Frau wurde.

 

Charlotte Roche betet 2011 Schoßgebete in den Himmel, ihre französische Kollegin Virginie Despentes legte mit „Baise moi“ 1993 und „King Kong Theorie“ 2008 ordentlich vor. Offenbar schreitet die Frustration über die Sexualisierung des weiblichen Geschlechts im Westen voran, tausende ziehen mit „Slut Walk“ (Schlampen-Marsch) als neue Frauenbewegung protestierend auf die Straßen,

 

Inszenierung: Claudia Bauer |

Bühne, Kostüme und Puppen: Henrik Scheel |

Musik: Sebastian Herzfeld

 

Mit: Martin Reik, Katharina Kummer und Annemie Twardawa

 

Eine Ko-Produktion mit dem Puppentheater Halle

 

Die nächsten Vorstellungen: 13., 22. und 23. November 2011, jeweils 20.00 Uhr

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