Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Die Faschingsfee", Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán, Theater Krefeld und Mönchengladbach"Die Faschingsfee", Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán, Theater..."Die Faschingsfee", ...

"Die Faschingsfee", Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán, Theater Krefeld und Mönchengladbach

Premiere Samstag 23. September 2017, 19.30 Uhr, im Theater Mönchengladbach, Große Bühne. -----

Eine Autopanne verschlägt eine unbekannte Schöne in die Künstlerkneipe Der grüne Pinsel, die zur Faschingszeit gut gefüllt ist mit amüsierwütigen Bohèmiens, die die Nacht zum Tag machen. Unter ihnen der Künstler Viktor Ronai, der mit seinen Freunden den Sieg eines Wettbewerbs feiert.

Viktors Herz entflammt sofort für die elegante Dame, die er kurzerhand zu seiner „Faschingsfee“ ernennt, und er beschützt sie vor den Avancen des aufdringlichen Mereditt. Doch ausgerechnet dieser entpuppt sich kurze Zeit später als Mäzen des Wettbewerbs und verweigert Viktor wutentbrannt das heiß ersehnte Preisgeld.

 

Als dann auch noch seine Faschingsfee in die Karnevalsnacht entschwindet, ist der eben noch im siebten Himmel schwebende Künstler doppelt enttäuscht: Das Geld ist futsch, die ersehnte Liebe ebenso. Die Feierlaune ist ihm kräftig vergangen. Im Folgenden aber ergeben sich jede Menge turbulente Überraschungen, die Viktors Ringen um sein Glück schlussendlich belohnen und die geheimnisvolle Faschingsfee selbstverständlich in seine Arme führen.

 

Emmerich Kálmáns Faschingsfee ist ein karnevalesker Operettenspaß, der zeitlich zwischen seinen beiden berühmten Hauptwerken Die Csárdásfürstin und Gräfin Mariza entstand. Nun kommt er endlich auch auf den Spielplan des Gemeinschaftstheaters – genau 100 Jahre nach seiner Entstehung. Am 21. September 1917 fand die Uraufführung der Faschingsfee am Johann-Strauß-Theater in Wien statt.

 

Gemeinsam mit seinen beiden Textdichtern Alfred Maria Willner und Rudolf Österreicher griff Kálmán dafür ungeniert auf sein bereits in Budapest erfolgreich gelaufenes Stück Fräulein Susi zurück, und verwendete weite Teile davon: So steht die Musik der Faschingsfee mit Hits wie Lieber Himmelvater, sei nicht bös oder Liebling, du mein Liebling seinen berühmteren Werken in nichts nach und lässt Schmelz und Charme der Silbernen Operettenära in vollem Glanz erstrahlen.

 

Premiere auf der Großen Bühne, dramaturgisch und textlich frisch aufbereitet von Carsten Süss, der zuletzt für das Gemeinschaftstheater die Operettenrevue „Wär‘ nur die Sehnsucht nicht so groß“ realisiert hat.

 

Erstaufführung am Theater Mönchengladbach.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑