Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Dornröschen", Ballett von Stijn Celis zur Musik von Peter I. Tschaikowsky, Saarländisches Staatstheater Saarbrücken"Dornröschen", Ballett von Stijn Celis zur Musik von Peter I. Tschaikowsky,..."Dornröschen", Ballett...

"Dornröschen", Ballett von Stijn Celis zur Musik von Peter I. Tschaikowsky, Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Premiere 30.09.2017, 19:30 h, Großes Haus. -----

Wenn uns etwas märchenhaft erscheint, dann ist es so schön, dass es nicht von Menschenhand allein geformt sein kann. Ein Tag, ein Urlaub, eine Hochzeit: Das Märchenhafte hat immer mit einer Verzauberung zu tun. Und wer zaubert uns den Alltag schön? Die Feen, die Hexen und die Zauberer.

 

Aber was die Fee verschönert, das kann sie auch in Grund und Boden verfluchen. Wer hätte das nicht eindrücklicher erlebt als jene Prinzessin, die wir heute Dornröschen nennen? 100 Jahre musste sie schlafen, nur weil eine Fee nicht zur Taufe eingeladen wurde. Das Gute und das Böse entspringen derselben Kraft. Und wer den Saarbrücker Ballettchef kennt, der weiß, dass er gern der Sache auf den Grund geht.

 

Er und seine Kompanie nähern sich der Energiequelle, von der alles ausgeht. Doch Vorsicht: Oft fangen Prinzen und Prinzessinnen Feuer und verbrennen sich doch die schönen Finger, wenn sie sich der alles verändernden Kraft zu sehr nähern. Davon können auch „Schwanensee“-Siegfried und andere ein Lied singen. Als junge Weltveränderer wie die Brüder Grimm oder Clemens Brentano Märchen aufschrieben, da wussten auch sie, dass das Pendel zu beiden Seiten hin ausschlagen kann. Dunkle oder helle Romantik? Peter I. Tschaikowsky hat beides in unvergängliche Musik gegossen, weil auch er wusste, dass nicht jeder Zauber für den Alltag gemacht ist.

 

Choreographie

Stijn Celis

Musikalische Leitung

Stefan Neubert

Bühnenbild

Jann Messerli

Kostüme

Catherine Voeffray

Video

Philipp Contag-Lada

Licht

André Fischer

Dramaturgie

Dr. Klaus Kieser

 

Carabosse/Prinz der Dunkelheit/Mutter

Saúl Vega-Mendoza

König

Pascal Schut

Königin

Alexandra Christian

Aurora

Mahomi Endoh

Prinz Florimund

Pascal Schut

Mondfrau

Yuki Kobayashi

Insektenfrau

Mélanie Lambrou

Blume

Micaela Serrano Romano

Wasser

Brooke Squire

Dämon

Dean Biosca

Geometrie

Federico Longo

Fliederfee

Alexandra Christian

Arzt

Marioenrico D’Angelo

Sanitäter

Edoardo Cino

Sanitäter

Miguel Toro

Aurora als Kind: Lilith Fuß/ Lina Janoschka/ Sarah Wollbold

Prinz Florimund als Kind: Marin Gauer/ Elias Kalla

Hof, Prinzen, Sterbende Prinzen, Gesellschaft 1939, Krankenschwestern: Ensemble des Saarländischen Staatsballetts

Saarländisches Staatsorchester

 

Samstag, 07. Okt 2017, 19:30 h

 

Sonntag, 15. Okt 2017, 18:00 h

 

Mittwoch, 18. Okt 2017, 19:30 h

 

Sonntag, 22. Okt 2017, 18:00 h

 

Donnerstag, 26. Okt 2017, 19:30 h

 

Samstag, 28. Okt 2017, 19:30 h

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑