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ELEKTRA von Hugo von Hofmannsthal im Theater Osnabrück

Tragödie in einem Aufzug, frei nach Sophokles

Premiere Samstag, 9.06.2007, 19.30 Uhr.

 

"Ein jeder Dämon lässt von uns, sobald das rechte Blut geflossen ist." – Elektra musste mit ansehen, wie ihr Vater Agamemnon, Heerführer der Griechen vor Troja, von seiner Frau und deren Liebhaber Ägisth erschlagen wurde.

 

 

Gedemütigt und auf Rache sinnend, lebt sie seitdem im Haus der Mörder ihres Vaters. Ihre Hoffnungen ruhen allein auf dem verstoßenen Bruder Orest, der eines Tages zurückkommen wird, um die Blutschuld zu begleichen. Elektra steht ihrer Schwester Chrysothemis gegenüber, die den Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt aufbrechen möchte. Doch Elektra kann nicht vergessen.

 

Die Uraufführung brachte Hugo von Hofmannsthal 1903 den Durchbruch als Dramatiker. ELEKTRA feierte man als neue "anti-klassizistische", "wilde" Form der Antikenrezeption, in der die antike Tragödie zum psychologischen Drama wurde.

 

Regie Ingo Berk

Bühne Damian Hitz

Kostüme Kathrin Stadeler

Musik Patrik Zeller

 

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