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Erwartung - Nada – Eine musiktheatrale Erinnerung - RADIALSYSTEM V Berlin

DO 11. FR 12. SA 13. Juli 19 Uhr, mit der Oper "Erwartung" von Arnold Schönberg und Texten von Zeitzeugen des Bosnienkrieges. -----

Erwartung (dt. "Nada") - Nada (bosn. "Erwartung"): Die Worte "Warten" und "Erwarten" haben im

Bosnienkrieg eine traurige Bedeutung bekommen, bis heute vereinen das Warten und die Angst alle

Bürger Bosnien und Herzegowinas.

Damals schaute die Welt zu: der vierjährigen Belagerung Sarajevos, den "ethnischen Säuberungen", dem Massaker von Srebrenica. In einer Collage aus Zeitzeugenberichten, Video-Dokumenten, und Musik - bosnischen Volksliedern und Schönbergs Oper "Erwartung" - begeben sich eine Sängerin, Schauspieler und Musiker auf eine Reise in die Jahre 1992-95, zu den Menschen und ihren hinter der Kriegsberichterstattung verborgenen Schicksalen.

 

In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung gibt es im Anschluss an die drei Vorstellungen

Publikumsgespräche und Diskussionen mit unterschiedlichen Akteuren. "Warum dürfen wir nicht

schweigen?", "Wie konnte das geschehen?" und "Wie geht es weiter?" sind die Fragen, die an jeweils

einem Abend im Vordergrund stehen.

 

"Erwartung"

Monodram in einem Akt op. 17 (1909)

Dichtung von Marie Pappenheim, Musik von Arnold Schönberg

Bearbeitung für Sopran und Kammerorchester von Michel Decoust und Paul Méfano (2001)

"Wieder ein ewiger Tag des Wartens...

oh, du erwachst ja nicht mehr...

Tausend Menschen ziehn vorüber...

ich erkenne dich nicht."

aus: Arnold Schönberg "Erwartung"

 

Inszenierung und Konzept Jasmina Hadziahmetovic

Dramaturgie Bettina Auer

Musikalische Leitung Catherine Larsen-Maguire

Bühne und Kostüme Hella Prokoph

Video Bettina Mooshammer

Produktionsleitung Irene Eidinger

 

Sopran Christiane Iven

Schauspieler Jürgen Haug, Maximilian Held, Adi Hrustemović und Susi Wirth

Orchester ensembleKOM. Kammerensemble der Komischen Oper Berlin

 

ca. 20.45 Uhr Publikumsgespräch und Diskussion

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