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Friedrich Schiller, "Wilhelm Tell" - Staatsschauspiel Dresden

Premiere Freitag, 15. Mai 2009 - 19.30 Uhr - Schauspielhaus

 

Schillers Klassiker »Wilhelm Tell« erzählt den eidgenössischen Gründungsmythos als die Geschichte des Aufstandes der Ehrlichen und Heimatverbundenen gegen die Willkürherrschaft der fremden Besatzer.

Die kollektive Befreiungstat der ehemals freien Schweizer wird ausgelöst durch einen Mann, der mit Politik nichts am Hut hat: Wilhelm Tell. Dieser Tell lebt zurückgezogen in der Natur und begibt sich nur in Gesellschaft, wenn er es muss. Er ist ein Helfer in der Not, ein Mann der direkten Aktion, ein Grenzgänger und Desperado, der die Waffe nicht aus der Hand legt. Dass der Reichsvogt Geßler ihn zwingt, mit dieser Armbrust auf den eigenen Sohn zu schießen, ist für Tell ein Frevel wider die menschliche Natur – und der Beginn des aktiven Widerstands gegen die Tyrannenmacht der Habsburger.

 

Regie: Wolfgang Engel

Bühne: Mayke Hegger

Kostüme: Ines Nadler

Musik: Thomas Hertel

Dramaturgie: Stefan Schnabel

 

Es spielen

Hermann Geßler, Reichsvogt in Schwytz und Uri: Ahmad Mesgarha

Werner, Freiherr von Attinghausen, Bannerherr: Ursula Geyer-Hopfe

Ulrich von Rudenz, sein Neffe: Stefan Kaminsky

Werner Stauffacher: Daniel Minetti

Walther Fürst: Lars Jung

Wilhelm Tell: Martin Reik

Rösselmann, Pfarrer: Steffen Riekers - Schauspielstudio

Arnold von Melchtal: Kai Roloff

Konrad Baumgarten: Nikolai Plath

1. Hirte: Alexander Gamnitzer

2. Hirte: Gerhard Hähndel

3. Hirte: Thomas Martin

Gertrud, Stauffachers Gattin: Christine Hoppe

Hedwig, Tells Gattin, Fürsts Tochter: Anna-Katharina Muck

Bertha von Bruneck, eine reiche Erbin: Marlène Meyer-Dunker

Armgard: Nele Jung

Walther, Tells Knabe: Komparserie des Staatsschauspiels

Armgards Kinder: Komparserie des Staatsschauspiels

Johannes Parricida, Herzog von Schwaben: Ahmad Mesgarha

Soldaten, Volk, Hochzeitsgäste: Ensemble

Geiger: Oleksandr Bersutskyy

 

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