Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Griselda", Dramma per musica von Alessandro Scarlatti"Griselda", Dramma per musica von Alessandro Scarlatti"Griselda", Dramma per...

"Griselda", Dramma per musica von Alessandro Scarlatti

Premiere: Samstag, 18. Februar, 19.30 Uhr, Opernhaus. -----

 

Keine Novelle Giovanni Boccaccios wurde so populär wie die von Griselda, deren Arbeit es war, die Herde zu weiden, bis Gualtiero sie zur Königin an seiner Seite machte.

 

 

Dann aber erhebt sich das Volk gegen seinen König: Um das Volk zu einen und seine Macht zu sichern, sieht der Herrscher sich gezwungen, seinen Untertanen den Beweis zu liefern, dass seine Gattin seiner würdig und ihnen eine Königin sein könne. Zu diesem Zweck setzt Gualtiero seine Griselda mit absurder Hartherzigkeit und Rohheit extremsten Prüfungen aus. Alessandro Scarlatti hat aus diesem Stoff 1721 in Rom ein hochdramatisches Bühnenwerk komponiert, indem er die Wahrhaftigkeit des dramatischen Ausdrucks ins Zentrum seines musikalischen Denkens stellt und die Vielfalt musikalischer Gestaltungsmittel mit dem Ziel der Textausdeutung einsetzt.

 

„Griselda“ ist die vorletzte von Scarlattis insgesamt 115 Opern und gilt als eine der lohnendsten barocken Wiederentdeckungen.

 

Text: Apostolo Zeno

- In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln -

 

Musikalische Leitung: Jörg Halubek,

Regie: Stephan Müller,

Bühne: Hyun Chu,

Kostüme: Carla Caminati,

Dramaturgie: Ursula Benzing,

Bewegungschoreografie: Lillian Stillwell,

Cembalo: Walewein Witten,

Laute: Daniele Caminiti/Rosario Conte

 

Mit Nina Bernsteiner (Griselda), Igor Durlovski a. G. (Gualtiero), LinLin Fan/Runette Botha (Costanza), Ulrike Schneider (Roberto), Jürgen Appel (Ottone), Gideon Poppe (Corrado)

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑