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HANJO - Oper in einem Akt (sechs Szenen) von Toshio Hosokawa - Staatsoper im Schiller Theater Berlin

Premiere am 22. Juni 2013, 19:30 Uhr beim Festival INFEKTION!. -----

Die Kammeroper Hanjo, 2004 beim Festival d'Aix en Provence uraufgeführt, basiert auf einem Nô-Spiel von Yukio Mishima und ist ein Stück des »absichtslosen Wartens«, ein Labyrinth unaus­gesprochener Träume, Wünsche und Projektionen, in dem sich die Protagonisten verirren.

Eine junge Frau, in der Hand einen Fächer, wartet am Bahnhof – wie schon gestern, wie vorgestern, wie jeden Tag, seit Jahren. Es ist Hanako, eine Geisha. Sie hat sich unsterblich in Yoshio verliebt und er sich auch in sie. Als sie sich trennen müssen, tauschen sie ihre Fächer – als Versprechen ihres Wiedersehens. Aber Yoshio ist verschollen und so wartet Hanako geduldig auf die Rückkehr des Geliebten. Die hoch intensiven, durchsichtigen und spiegelnden Klänge der Musik Toshio Hosokawas bilden den Raum für das fatale Geflecht dieser Figuren.

 

Nach Matsukaze ist es die zweite Arbeit des japanischen Komponisten, die an der Berliner Staatsoper zu sehen ist.

 

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung

Günther Albers

Inszenierung

Calixto Bieito

Bühnenbild

Susanne Gschwender

Kostüme

Anna Eiermann

Licht

Reinhard Traub

Dramaturgie

Xavier Zuber

 

Es singen und spielen Ingela Bohlin (Hanako), Ursula Hesse von den Steinen (Jitsuko Honda) und Georg Nigl (Yoshio) sowie die Staatskapelle Berlin unter der musika­lischen Leitung von Günther Albers.

 

Eine Zusammenarbeit der Staatsoper Unter den Linden mit der Ruhrtriennale, ein Auftragswerk des Festival d’Aix-en-Provence.

 

Weitere Vorstellungen am 24. und 30. Juni 2013

Werkeinführung 45 Minuten vor der Vorstellungsbeginn

 

 

 

 

 

 

 

 

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