Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Hans Werner Henzes "Gisela! oder: die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks" in der Semperoper DresdenHans Werner Henzes "Gisela! oder: die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks"...Hans Werner Henzes...

Hans Werner Henzes "Gisela! oder: die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks" in der Semperoper Dresden

Premiere 20.11.2010, 18:00 Uhr

 

Für die Semperoper Dresden schuf Hans Werner Henze in den vergangenen Wochen eine eigene, weiterentwickelte Fassung seiner jüngsten Oper

»Gisela! oder: die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks«.

 

Diese Fassung erlebt in Dresden ihre Erstaufführung. Gleichzeitig eröffnet die Semperoper mit dem generationenübergreifenden Stück ihre neue Sparte Semperoper Junge Szene.

 

»Gisela!«, eine gemeinsame Auftragskomposition der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und der Semperoper Dresden, erzählt von Trennung und Abschied, Sehnsucht und Wirklichkeit, einer Lebensreise ohne Rückkehr- und Ankunftsmöglichkeit, der Existenz im Dazwischen. Und erzählt damit auch von Henze selbst, der in den 50er-Jahren nach Italien übersiedelte, weil ihn der Umgang der Bundesrepublik Deutschland mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit, aber auch die Entwicklungen in der zeitgenössischen Musik desillusionierten.

 

Die junge, preisgekrönte Regisseurin Elisabeth Stöppler wagt mit ihrer Inszenierung des Musiktheaterstücks eine neue und ganz eigene Deutung dieser Gisela aus Oberhausen und ihrer Sehnsuchtsfahrt. Rebecca Ringst, von der Zeitschrift »Opernwelt« kürzlich zur Bühnenbildnerin des Jahres 2010 gewählt, erschafft ihr dazu einen Spielort im Dazwischen.

 

In den Hauptrollen singen Markus Butter, Giorgio Berrugi und Nadja Mchantaf, Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper. Es dirigiert Erik Nielsen.

 

Musiktheater in zwei Akten

von Hans Werner Henze, Michael Kerstan und Christian Lehnert

in deutscher Sprache mit Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Erik Nielsen

Inszenierung: Elisabeth Stöppler

Bühnenbild: Rebecca Ringst

Choreografische Mitarbeit: Ralf Herzog

Dramaturgie: Stefan Ulrich

Video: Andreas Etter

Lichtdesign: Fabio Antoci

Chor: Pablo Assante

Kostüme: Frank Lichtenberg

Besetzung am 20.11.2010

 

Gisela Geldmeier, Studentin der Kunstgeschichte: Nadja Mchantaf

Gennaro Esposito: Giorgio Berrugi

Hanspeter Schluckebier, Student der Vulkanologie: Markus Butter

Der deutsche Generalkonsul/ ein Tourist: Peter Lobert

Eine andere Touristin: Birgit Fandrey

Ein anderer Tourist: Gerald Hupach

Antonio Scarlatti, Gastwirt/ ein Tourist: Ilhun Jung

Eine Touristin: Gala El Hadidi

 

Staatsopernchor

Sächsische Staatskapelle Dresden

 

Karten sind im Vorverkauf an der Tageskasse in der Schinkelwache und online erhältlich.

Besucherdienst der Semperoper Dresden

Schinkelwache

Theaterplatz 2

Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 10–18 Uhr

T 0351 4911 705

semperoper.de

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑