Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Hedda Gabler" von Henrik Ibsen im Staatsschauspiel Dresden"Hedda Gabler" von Henrik Ibsen im Staatsschauspiel Dresden"Hedda Gabler" von...

"Hedda Gabler" von Henrik Ibsen im Staatsschauspiel Dresden

Premiere am 12. Januar im Kleinen Haus 1. -----

Die schöne und verwöhnte Generalstochter Hedda Gabler kommt aus den Flitterwochen zurück. Sie hat den Kulturhistoriker Jörgen Tesman geheiratet, weil sie glaubt, dass seine vielversprechenden Karriereaussichten ihren aufwändigen Lebensstil sichern werden.

Doch im neuen Zuhause angekommen, muss Hedda begreifen, dass sie sich getäuscht hat. Der charismatische Eilert Lövborg, eine alte Liebe Heddas, ist ebenfalls zurück in der Stadt und konkurriert mit Tesman um die Berufung zum Professor. Der Hedonist Lövborg hat sein exzessives Leben aufgegeben und ist zu einem angesehenen Autor geworden. Ihm zur Seite steht Thea Elvsted, Heddas ehemalige Schulfreundin, die für Lövborg ihren Mann verlassen hat.

 

Hedda erträgt den Anblick dieses Glückes nicht. Die Aussicht, in einer langweiligen Ehe als Mutter und Hausfrau dem Mittelmaß einer bürgerlichen Umgebung nicht mehr zu entkommen, bringt Hedda um den Verstand. Besessen von der Idee, einmal Macht über ein Menschenschicksal zu haben, bringt sie Lövborgs noch unveröffentlichtes Manuskript an sich, um es zu vernichten. Die verzweifelte Hedda manipuliert und wütet solange, bis es auch für sie keinen Ausweg mehr gibt.

 

Tilmann Köhler inszeniert Ibsens Drama von 1890 mit Ina Piontek in der Titelrolle und Christian Friedel als ihren Gatten Jörgen Tesman. Zuletzt führte Köhler Regie bei Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“.

 

Mit: Christian Erdmann, Christian Friedel, Christine-Marie Günther, Holger Hübner, Ina Piontek, Antje Trautmann, Helga Werner

 

Regie: Tilmann Köhler

Bühne: Karoly Risz

Kostüm: Susanne Uhl

Musik: Jörg-Martin Wagner

Dramaturgie: Beret Evensen

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑