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Henrik Ibsens "Gespenster" im Burgtheater Wien

Premiere 9. März 2012, 19.30 Uhr, Akademietheater. -----

Gespenster gehen um auf Helene Alvings Landgut, Wiedergänger aus einer verdrängten Vergangenheit, die im Handlungsverlauf allmählich ans Licht treten.

n. Erst als ihm zum zehnten Todestag ein Denkmal gesetzt werden soll und sein Sohn Osvald waidwund aus Paris heimkehrt, enthüllt sich das finstere Erbe des Kammerherrn Alving.

 

In einer lebensfeindlichen Umgebung sind Eltern wie Kinder und nicht zuletzt die – vielleicht – große Liebe irgendwie auf der Strecke geblieben. Nachdem sie jahrelang ihre vermeintliche Pflicht erfüllt hat, entscheidet sich Frau Alving nun für die Wahrheit. Doch manchmal ist es selbst für die Wahrheit zu spät.

 

Henrik Ibsens loderndes Familiendrama musste 1882 in Chicago uraufgeführt werden – zu massiv attackierte es die Stützen der norwegischen Gesellschaft und pietistische Moral. „Gespenster“ legt die abgründige Wirklichkeit frei, die Lebenslügen unter einer Fassade großbürgerlicher Respektabilität. Und wenn Osvald am Schluss nach der Sonne verlangt, scheint diese direkt aus der Hölle zu kommen.

 

Regie: David Bösch

Bühne & Kostüme: Patrick Bannwart

Licht: Felix Dreyer

Dramaturgie: Florian Hirsch

 

Frau Helene Alving

Kirsten Dene

Osvald Alving, ihr Sohn, Maler

Markus Meyer

Pastor Manders

Martin Schwab

Tischler Engstrand

Johannes Krisch

Regine Engstrand, im Haus bei Frau Alving

Liliane Amuat

 

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