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"Iwanow" von Anton Tschechow im Düsseldorfer Schauspielhaus

Premiere 23.02.2008 um 19.30 Uhr, Kleines Haus

 

»Mit zwanzig sind wir ja alle Helden! Können alles, packen alles, schaffen alles. Und dann …?« Iwanow versteht sich selbst nicht mehr.

Die Tatkraft, die ihn früher auszeichnete, hat ihn verlassen, er kümmert sich nicht mehr um die Geschäfte, drückende Finanz-Probleme ignoriert er, Anna, seine Frau, ist schwer erkrankt, aber Iwanow liebt sie nicht mehr. Schura, die Tochter seines Freunds Lebedew, ist sich sicher, dass ihre Liebe ihn wieder aufrichten wird. Ein Jahr nach Annas Tod soll die Hochzeit sein…

 

"Iwanow", das in der Neuübersetzung von Alexander Nitzberg gespielt wird, ist Tschechows erstes Bühnenstück. Das große Thema all seiner späteren Werke klingt hier schon an: Das Leben der Menschen in seiner ganzen Absurdität, seiner Lächerlichkeit, Traurigkeit und Unwiderstehlichkeit. »Mein Stück ist fertig«, schreibt Tschechow am 5. Oktober 1887 an einen Freund. »…das Sujet ist kompliziert und nicht dumm… die ganze Handlung führe ich friedlich und still, und zum Schluss bekommt der Zuschauer eins auf die Schnauze.«

 

Inszenierung Amélie Niermeyer

Bühne Stefanie Seitz

Kostüme Kirsten Dephoff

Musik Cornelius Borgolte

 

Darsteller (in) Götz Schulte Christiane Paul Matthias Leja Michael Abendroth Gabriele Köstler Nadine Geyersbach Felix Klare Claudia Hübbecker Markus Danzeisen Markus Scheumann

 

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