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„Johnny Breitwieser“, Verbrecherballade von Thomas Arzt, Schauspielhaus Graz

Premiere am 31. März, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI. -----

„Das Geld wächst in den Himmel, der Krieg liegt in der Luft, die Ratten warten im Dreck.“ Eine dieser vermeintlichen Ratten war Johann Breitwieser, der 1891 in der Wiener Vorstadt in miserable Verhältnisse geboren wird.

Armut, Hunger, Kälte, Bettelei und Prostitution herrschen auf jenen Straßen, die schon bald sein Zuhause werden. So nimmt er, was er braucht. Aber nicht nur für sich: Er stiehlt von den Reichen und gibt den Armen. Ein „Einbrecherkönig“, ein Gesetzes- und Herzensbrecher, ein Robin Hood und Dandy – gefürchtet und mehr noch verehrt. Nach jahrelangem Katz- und Mausspiel mit der Polizei wird er im Alter von nur 28 Jahren auf der Flucht erschossen. Tausende – so die Legende – folgten seinem Leichenzug.

 

Der junge österreichische Autor Thomas Arzt hat die Legende des Wiener Einbrecher-Königs „Johnny Breitwieser“ dramatisiert, ihm ein an Brecht geschultes Denkmal gesetzt und eine Verbrecherballade im Stil der „Dreigroschenoper“ geschaffen.

 

Regie Mathias Schönsee

Bühne Frank Holldack

Kostüme Helke Hasse

Musik Maike Rosa Vogel

Dramaturgie Elisabeth Geyer

 

mit Veronika Glatzner, Florian Köhler, Nico Link, Raphael Muff, Julia Richter, Franz Solar, Silvana Veit

 

weitere Vorstellungen ab April

 

 

 

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