Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Männer, die trotzdem lieben - Minidramen von Anton Tschechow - Theater des Altmark StendalMänner, die trotzdem lieben - Minidramen von Anton Tschechow - Theater des...Männer, die trotzdem...

Männer, die trotzdem lieben - Minidramen von Anton Tschechow - Theater des Altmark Stendal

Premiere 17. Dezember, um 19.30 Uhr im Rangfoyer.

 

„Der Bär“, „Tragödie wider Willen“, „Über die Schädlichkeit des Tabaks“ und „Der Heiratsantrag“ sind Kleinodien aus Tschechows Feder, geschliffene Diamanten in Form von Minidramen.

In dem Schwank „Der Bär“ verliebt sich ein Gutsbesitzer, für den alle Frauen ausnahmslos „Zierpuppen“ und „Giftspritzen“ sind, entgegen aller Vernunft und zu seiner Überraschung in seine Schuldnerin.

 

Während der Sommermonate muss der Familienvater in „Tragödie wider Willen“ als Laufbursche sämtlicher Anverwandter seinen Lieben von der Schinkenwurst bis zum Lampenschirm alles von der Stadt ins Sommerdomizil befördern, was deren Herz begehrt: „Das Wort „Ehemann“ bedeutet: stummes Tier, auf dem man reiten und Lasten befördern kann, ohne das der Tierschutzverein einschreitet.“ Da wird man schon mal wahnsinnig.

„Über die Schädlichkeit des Tabaks“ so lautet der Titel des Vortrages eines geplagten, von seiner Frau geknechteten Herrn. Und er liebt sie – trotz all dieser Vorträge…

 

Geliebt wird auch im Kurzstück „Der Heiratsantrag“. Und was sich liebt, das neckt sich. Oder streitet. Und so sehen wir Männer (und Frauen), die trotzdem lieben. Oder deswegen.

 

Intendant Dirk Löschner konnte für die Umsetzung des grotesk-absurden Humors die junge Regisseurin Rosmarie Vogtenhuber verpflichten, die bekannt ist für ihre genaue Werkanalyse und intensive Schauspielerführung. Rosmarie Vogtenhuber, in Oberösterreich geboren, studierte Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Im Anschluss an das Studium folgten Regieassistenzen am Theater Erfurt, Theater Landshut sowie am Staatstheater Stuttgart. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin unter anderem in Osnabrück, Linz, Stuttgart, Detmold, Halberstadt, Quedlinburg und Bern.

 

Inszenierung Rosmarie Vogtenhuber

Bühne und Kostüme Christof von Büren

Dramaturgie Antonia Holle

 

Es spielen Alexa Wilzek, Michel Haebler, Bernd Marquardt und André Vetters. Die Bühne uns die Kostüme gestaltete Christof von Büren. Karten gibt es unter 03931 – 635 777.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑