Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Münchens Kleinstes Opernhaus präsentiert: LA BOHÈME von Giacomo PucciniMünchens Kleinstes Opernhaus präsentiert: LA BOHÈME von Giacomo PucciniMünchens Kleinstes...

Münchens Kleinstes Opernhaus präsentiert: LA BOHÈME von Giacomo Puccini

ab 3.Juli 2014, Vorstellungen bis 17. August. -----

„La Bohème“ handelt von einer Gemeinschaft unbekümmerter junger Künstler, die in den Tag hinein lebt und deren größte Sorge es ist, den stets hungrigen Magen zu füllen und die ausgeübte Kunst niemals durch einen etwaigen Brot-Job zu verraten.

In dieses, nur dem heutigen Tag geschuldeten Leben bricht die nüchterne Realität in Form der lebensbedrohlich erkrankten Mimi, Rodolfos großer Liebe. Puccini schildert eine Lebensphase dieser jungen Leute, die mit dem Tod Mimis endet. Ganz unspektakulär, ohne eine große Abschiedsarie zu singen, stirbt Mimi. So, wie das Leben eben ist: In den dramatischen Augenblicken oft ganz still und unspektakulär. Mit dieser Erzählweise steht Puccini 1896 musikdramatisch am Wendepunkt zum Musiktheater des 20. Jahrhunderts.

 

Nach der „Tosca“ (Regie: Nilufar K. Münzing, 2012), der ersten Puccini-Inszenierung in der Pasinger Fabrik, bringen die Pasinger Opernmacher das wohl bedeutendste Werk Puccinis auf die Bühne: »La Bohème«. Doris Sophia Heinrichsen wird nach »Die Hochzeit des Figaro« (2006), »Cosi fan tutte« (2008) und »La Traviata« (2010) zum vierten Mal am Haus Regie führen. Andreas Pascal Heinzmann gibt als musikalischer Leiter weiterhin den Ton an und wird zum dritten Mal gemeinsam mit Maximilian Fraas arrangieren.

 

Regie und Textfassung: Doris Sophia Heinrichsen

Musikalische Leitung: Andreas Pascal Heinzmann

Arrangement: Maximilian Fraas & Andreas P. Heinzmann

Bühne: Thomas Bruner

Kostüme: Katja Krannich

 

SängerInnen:

Lemuel Cuento, Wilko Döring, Florian Drexel, Benedikt Eder, Siddique Eggenberger, Philipp Gaiser, Jennifer Jakob, Stefan Kastner, Astghik Khanamiryan, Tae-Hyung Kim, Chifumi Matsunaga, Ikumu Mizushima, Jens Müller, Andromahi Raptis, Andreas Stauber, Peter Trautwein, Paul Wiborny, Andrew Young, Nicola Ziccardi.

 

Es spielt das 10-köpfige Orchester von Münchens Kleinstem Opernhaus.

 

3., 4., 5., 6., 19., 20., 24., 25., 26., 27., 30., 31. Juli

1., 2., 3., 6., 7., 8., 9., 10., 13., 14., 15., 16., 17. August

Jeweils 19.30 Uhr

 

Ope(r)n Air auf Schloss Blutenburg – Beginn 20.00 Uhr

10., 11., 12., 14., 15., 16. Juli

 

Werkeinführungen – jeden Sonntag – Beginn 18.00 Uhr

Eintritt mit Opernkarte frei

 

Eine Veranstaltung der Pasinger Fabrik GmbH

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑