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Nationaltheater Mannheim: "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" von Friedrich Schiller

Premiere am 24. April, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Ein republikanisches Trauerspiel

 

Genua 1547. Der beim Volk beliebte Graf Fiesco gerät in den in der Stadt tobenden Kampf um die politische Führung.

Auf der einen Seite steht der Neffe des greisen Dogen Andreas Doria, Gianettino Doria, der sich an die Spitze des Staates putschen will. Auf der anderen Seite steht Verrina, das Haupt einer kleinen Gruppe von Republikanern, die eine Verschwörung gegen den Dogen plant.

 

Der junge Graf Fiesco treibt ein doppeltes Spiel: Undurchschaubar für die beiden gegnerischen Gruppen, für seine Frau und letztlich auch für sich selbst, gerät er in den Strudel der Macht. Will er die Freiheit Genuas oder die uneingeschränkte Herrschaft über die Stadt? Und zu welchem Preis?

 

Schiller schrieb lange an seinem Fiesco, und bevor das Drama 1783 zur Uraufführung kam, hatte Schiller nicht weniger als drei Schlüsse konzipiert. In der Druckfassung von 1782 gibt sich Fiesco als Despot zu erkennen und wird ertränkt, in der Mannheimer Fassung von 1784 wird er zum Republikaner und überlebt als Held, und in der letzten Überarbeitung zeigt sich Fiesco abermals als Despot und findet den Tod durch den Dolch.

 

In der vergangenen Spielzeit inszenierte Marcus Lobbes Shakespeares Romeo und Julia am Nationaltheater Mannheim. In dieser Spielzeit ist er u.a. auch an den Wuppertaler Bühnen und dem Theater Würzburg als Regisseur tätig. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute 2008 wurde er zum Besten Nachwuchskünstler für den Bereich Regie gewählt.

 

Inszenierung: Marcus Lobbes - Bühne und Kostüme: Christoph Ernst - Dramaturgie: Stefanie Gottfried

 

Mit Ragna Pitoll; Thorsten Danner, Reinhard Mahlberg, Klaus Rodewald

 

Kartentelefon: 0621- 16 80 150, www.nationaltheater-mannheim.de

 

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