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NATURZWEI - Ein musikalisch-theatrales Forschungsprojekt von Christoph Frick, Martin Schütz und Bo Wiget, Theater Freiburg

PREMIERE MI. 10.6.15, 20 Uhr, Kleines Haus. -----

Wir brauchen Natur – wer würde dem widersprechen? Aber gibt es Natur überhaupt oder ist sie eine Erfindung? Ist Natur schön? Und wem gehört die Natur im Zeitalter ihrer biotechnologischen Reproduzierbarkeit? Im Kunst- und Lebensraum des Theaters erforschen vier Schauspieler*innen und zwei Musiker unter Einsatz verschiedenster Mittel zwei miteinander korrespondierende Problemlagen:

den Klimawandel und die synthetische Biologie. Sie experimentieren mit Ritualen aus politischen Reden und privaten Diskussionen, verdichten sie zu einem »Konzert der Perspektiven« und bringen kognitive Dissonanzen zum Klingen, bei denen Informationsstand, Werte und Handeln in wechselseitigem Widerspruch stehen.

 

Eine Collage aus Volks- und Kunstliedern der Romantik führt zurück in den frühen Industriekapitalismus, als Naturbegeisterung und Naturverlustangst einen ersten Boom erlebten. Inspiriert von gentechnischen Verfahren werden populäre Partituren (wie Haydns »Schöpfung«) sequenziert, neu kombiniert und überschrieben. Liegt Natur möglicherweise erst noch vor uns?

 

Eine Produktion von KLARA und dem Theater Freiburg in Koproduktion mit der Kaserne Basel

 

Regie: Christoph Frick

Ausstattung: Clarissa Herbst

Komposition und Live-Musik: Martin Schütz und Bo Wiget

Produktionsleitung: Larissa Bizer

Dramaturgie: Jutta Wangemann

 

Mit: Johanna Eiworth, Melanie Lüninghöner; Nicola Fritzen, Dominique Rust

 

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