Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„Ohne Gesicht“ von Irene Ibsen-Bille im Grenzlandtheater Aachen „Ohne Gesicht“ von Irene Ibsen-Bille im Grenzlandtheater Aachen „Ohne Gesicht“ von...

„Ohne Gesicht“ von Irene Ibsen-Bille im Grenzlandtheater Aachen

Premiere: Sonntag, 28. Oktober 2012, 20 Uhr. -----

Zu seinem 50. Geburtstag zieht sich der erfolgreiche Unternehmer Vincent Demalènes mit seiner Frau in ein einsames, nobles Hotel zurück. Demalènes steht auf dem Höhepunkt seiner Karriere, seine zwei Kinder gedeihen prächtig und seine Ehefrau Luise hält ihm den Rücken frei - alles zusammen mehr als ein Grund, zu feiern.

 

Aber es gibt einen dunklen Flecken im Leben der Demalènes, einen tragischen Autounfall, bei dem Vincents Zwillings-bruder zu Tode kam, und es gibt ein Geheimnis in Vincents Vergangenheit, das er nun endlich enthüllen will. Luise ahnt, worum es geht und versucht, die Wahrheit weiterhin zu verleugnen. Ein Kampf beginnt, der von beiden bis zum Äußersten geführt wird …

 

Irene Ibsen-Bille, Enkelin des Dramatikers Henrik Ibsen, hält sich an die Familientradition, Sehnsüchte und Verbrechen bloßzulegen und Seelen-zergliederung zu betreiben. Sie geht in diesem Stück der Frage nach der eigenen Identität nach: Was macht unsere Einmaligkeit aus? Und wie werde ich für das anerkannt, was ich bin und wofür ich gelebt habe?

 

In der Regie von Jens Pesel spielen Ute Wieckhorst und Thomas Pohn.

 

Bühne und Kostüme: Siegfried E. Mayer

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die bisherigen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑