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"Onkel Wanja" von Anton Tschechow im Staatstheater Mainz

Premiere am 24. März um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.

 

Wanja und Sonja schuften jahrelang auf dem Landgut des Literaturprofessors Serebrjakow. Die Einnahmen schicken sie ihm regelmäßig in die Stadt, damit sich der Professor ausschließlich seiner geistigen Arbeit hingeben kann.

Als er sich nach seiner Pensionierung mit seiner zweiten, jungen Frau Elena auf das Gut zurückzieht, erkennen Sonja und Wanja in ihm einen undankbaren Parasiten und Blender. Keinem genialen Wissenschaftler haben sie ihr Leben geopfert, vielmehr einen gescheiterten Intellektuellen und Hochstapler durchgefüttert. Und nicht einmal Dank erhalten sie dafür! Alles, wofür sie sich abgemüht haben, das Arbeiten selbst, das bisher ihr wichtigster Lebensinhalt war, erscheint ihnen plötzlich wertlos. Erst die Liebe versetzt alle in sommerliche Hochstimmung, bringt alle geordneten Verhältnisse durcheinander ... und für einen Moment scheint die Gesellschaft des Stillstandes und der verpassten Chancen in Bewegung zu geraten.


Inszenierung: Matthias Fontheim

 

Weitere Vorstellungen am 26. und 28. März und am 2., 3. und 27. April.

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