Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Österreichische Erstaufführung: "Sechzehn Verletzte" von Eliam KraiemÖsterreichische Erstaufführung: "Sechzehn Verletzte" von Eliam KraiemÖsterreichische...

Österreichische Erstaufführung: "Sechzehn Verletzte" von Eliam Kraiem

Premiere 5. April 2008, 20.00 Uhr - neuebuehnevillach

 

Es geht um Juden und Palästinenser. Der Jude Hans hat den Holocaust überlebt und gelangt als Kind nach Amsterdam wo er von einer Familie aufgenommen wird.

 

Er erlernt den Bäckerberuf und lebt dort sehr zurückgezogen. Mahmoud hingegen kommt mit einem klaren Auftrag aus Palästina nach Amsterdam.

 

Auf der Begegnung und Konfrontation dieser beiden Menschen baut das Stück auf. Es wächst die Hoffnung auf Freundschaft durch die Überwindung historisch gewachsener Feindschaft. Es keimen Achtung und gegenseitiger Respekt, die geeignet wären Hass und Vorurteile zu besiegen. Doch die Entwicklungen nehmen eine tragische Wendung, als Mahmoud von seinem Bruder an die Erfüllung seiner ‚Pflicht’ erinnert wird...

 

Und diese beiden Schicksale, die es überall in Konfliktzonen geben kann, bilden auch die Basis für eine mögliche allgemeine Ebene. Dazu kommt, dass sich im konkreten Fall trotz der vielen Verhandlungen seit 10 Jahren an der Problematik nichts geändert hat. Es geht um zwei Menschen, die von den weltpolitischen Konflikten aufgerieben werden! Die Politik wird über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht!

 

Deutsch von Bernd Samland

Inszenierung: Alfred Meschnigg

 

Es spielen: Peter Uray, Astrit Alihajdaraj,

Daniela Gaets, Eva Maria Kapser und Oswald Waldner

 

 

Weitere Termine: 8. – 12. 4.; 15. 4., 16. 4. Schulvorstellung 10.00 Uhr, 17. – 19. 4.; 22. 4., 23. 4. Schulvorstellung 10.00 Uhr, 24.- 26. 4.; 29. und 30. 4.; 1. – 3. 5. 2008

Karten: 04242/27341

(www.neuebuehnevillach.at)

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑